Bibliothek Alte Münze öffnet am 4. und 5. September erst um 11 Uhr

Wegen umfangreicher Ordnungsarbeiten in den Regalen der Lesesäle, des Zeitschriftenmagazins und des Freihandmagazins wird die Bibliothek Alte Münze am Montag, dem 4., und Dienstag, dem 5. September 2017, jeweils erst um 11 Uhr geöffnet.

Die Bestände der Bibliothek werden erfreulicherweise gut genutzt, aber leider oft nicht an ihren richtigen Platz zurückgeräumt. Meist geschieht dies sicher nicht aus bösem Willen, das Ergebnis ist aber, dass ein Buch, das nicht an seiner durch die Signatur bestimmten Stelle steht, bis auf weiteres “verschwunden” ist. Die einzige Möglichkeit, solche verschwundenen Bücher zu finden, ist eine Durchsicht der Regale. Das haben wir für den 4. und 5. September geplant und benötigen dafür die jeweils zwei Stunden, um die wir die Bibliothek Alte Münze an beiden Tagen später öffnen.

Präsenzexemplare, die zur Kurzausleihe am Freitag oder Samstag entliehen werden, können am Montag bis 12 Uhr an der Ausleihtheke zurückgegeben werden, Kurzausleihen vom Montagabend werden am Dienstag bis 12 Uhr an der Ausleihtheke entgegengenommen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

e-Tipp der Woche: Bibliotheca Teubneriana Latina

Die Bibliotheca Teubneriana Latina (BTL) ist eine umfassende Volltextdatenbank zur lateinischen Literatur von der Republik (3. Jh. v. Chr.) bis zur Kaiserzeit und Spätantike (2. Jh. n. Chr. bis 735) mit einer Auswahl von mittel- und neulateinischen Texten.
Die insgesamt rund 1.200 Werke von über 600 Autoren umfassende Sammlung vereint sämtliche in der „Bibliotheca Scriptorum Graecorum et Romanorum Teubneriana“ (BT) seit 1849 erschienenen lateinischen Textausgaben (ohne Praefatio und Apparatus Criticus), darunter auch inzwischen vergriffene Publikationen, die auf diese Weise wieder zugänglich werden.
Gegenüber der BTL 4 (2006) sind rund eine Million Wortformen hinzugekommen, hauptsächlich Scholien und Grammatikertexte sowie die seit 2005 im Druck erschienenen Editionen der BT. Die Textsammlung umfasst damit über 13 Millionen Wortformen.

Elektronische Semesterapparate: auch im WS 17/18 nicht ohne

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und die VG Wort haben sich darauf verständigt, die Vereinbarung zur pauschalen Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in elektronischen Semesterapparaten bis zum 28. Februar 2018 zu verlängern. Textauszüge aus geschützten Werken können bis dahin wie bisher im durch § 52a UrhG festgelegten Umfang in elektronische Semesterapparate eingestellt werden.
Wie Sie sich vielleicht erinnern, schien es noch im Dezember 2016 so, als könnten im Jahr 2017 keine elektronischen Semesterapparate mehr angeboten werden, da nahezu sämtliche Hochschulen die Unterzeichnung von Verträgen ablehnten, mit denen die Einzelmeldung und -abrechnung für in Semesterapparate eingestellte Textauszüge verpflichtend geworden wäre. Zwischen KMK und VG Wort wurde damals sehr kurzfristig die aktuell geltende Übergangsregelung vereinbart, die weiterhin pauschale Vergütungen durch die Bundesländer vorsah. Diese Vereinbarung war zunächst bis 30.9.2017 befristet und wird jetzt bis zum 28.2.2018 weitergeführt.
Ab dem 1.3.2018 treten mit dem „Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft (UrhWissG)“ u.a. neue Regelungen für die Einrichtung von elektronischen Semesterapparaten in Kraft, über die wir selbstverständlich rechtzeitig und ausführlich informieren werden.

e-Tipp der Woche: ChemBioFinder

Der ChemBioFinder ist eine Datenbank, in der chemische Verbindungen mit Namen, Summenformel, Molekulargewicht, Chemical Abstracts Registry Number und Strukturformeln gesucht werden können. Im Gegensatz zu einer „normalen“ Substanzdatenbank enthält der ChemBioFinder URLs zu weiteren Informationen zu den Substanzen im Internet.
Die Datenbank ist mit einigen Einschränkungen, vor allem bei der Suche nach Teilen des chemischen Namens sowie der Anzahl der Treffer, frei nutzbar.

Zur Nutzung des kompletten Angebots ist eine einmalige, kostenfreie Registrierung nötig.

e-Tipp der Woche: Fachinformationsdienst Romanistik

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Das Internetportal FID Romanistik richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Romanistik. Es bietet eine Reihe von fachspezifischen Recherchewerkzeugen, insbesondere eine simultane Suche über mehrere Bibliothekskataloge relevanter Einrichtungen und fachspezifische Datenbanken sowie Online-Tutorials, außerdem auf die Bedarfe der Fachcommunity ausgerichtete projektspezifische Module zum Open-Access-Publizieren und zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik.

Der 2016 gelaunchte Fachinformationsdienst Romanistik wird gemeinsam von der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betrieben, den beiden Bibliotheken, die von 1949 bis 2015 romanistische Sondersammelgebiete betreuten. Die aktuellen fachlichen Zuständigkeiten im Rahmen des FID knüpfen dort an: Allgemeine Romanistik, Frankoromanistik, Italianistik, Okzitanistik, Rätoromanisch und Sardisch sind an der ULB Bonn, Hispanistik, Lusitanistik, Katalanistik und Galicisch der Iberischen Halbinsel an der SUB Hamburg angesiedelt.

Mit dem neuen Webauftritt des FID (Mai 2017) sind die vormaligen Virtuellen Fachbibliotheken der Romanistik obsolet geworden (Vifarom: Romanischer Kulturkreis) respektive offline gegangen (cibera: Ibero-Amerika / Spanien / Portugal), ihre Ressourcen, Tools, Services in den FID eingegangen.

Jüngst, im Juli 2017, ist die Beta-Version einer Datenbank für frei verfügbare Internetquellen implementiert worden, die die Sammlungen Guiderom und Iberolinks der Virtuellen Fachbibliotheken zusammenführt und mittelfristig komplett ablösen wird.

e-Tipp der Woche: OLC Medien- und Kommunikationswissenschaften – Online Contents

Die Datenbank OLC Kommunikations- und Medienwissenschaft, Publizistik erschließt Inhaltsverzeichnisse von fachrelevanten Zeitschriften. Sie ist ein fachbezogener Ausschnitt aus der Datenbank Online Contents und wird durch weitere ausgewählte Zeitschriften aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Leipzig als der zuständigen SSG-Bibliothek ergänzt.
Zurzeit werden ca. 506 Zeitschriften ausgewertet – in der Regel ab dem Erscheinungsjahr 1993. Damit enthält die Datenbank derzeit mehr als 707.000 Aufsätze und Rezensionen.
Der Zugriff ist für alle Einrichtungen aus dem Wissenschafts- und Hochschulbereich der Bundesrepublik Deutschland, Europa und USA frei.

Schulbuchsammlung in der Bibliothek Alte Münze neu arrangiert

Foto: Barbara MönkediekIn großzügigerer Aufstellung, mit mehr Raum dazwischen & drumrum, präsentiert sich die Schulbuchsammlung im Untergeschoss der Bibliothek Alte Münze. Der an die 5.500 Titel zählende Präsenzbestand mit zahlreichen Auflagen, auch der jeweils aktuellsten, der den Rahmenrichtlinien und Kerncurricula in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen genügenden und dort zugelassenen Schulbücher für alle Fächer und alle Schulformen lässt sich nun angenehmer vor Ort nutzen: Es ist nicht nur geräumiger und übersichtlicher, sondern auch etwas heller geworden, und ein zusätzlicher Vierertisch bietet weitere Leseplätze. Geräte zum Scannen und Kopieren finden sich nun gleich nebenan.

Gemeinsame Forschungsbibliothek: Sommeröffnungszeiten bis 15. September

Die Gemeinsame Forschungsbibliothek IKFN / IMIS wird zwischen dem 7. August und dem 15. September 2017 sommerlich verkürzte Öffnungszeiten anbieten, nämlich montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen schöne Sommerwochen.

e-Tipp der Woche: Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft

Die BDSL oder auch Eppelsheimer-Köttelwesch, wie die Bibliographie verkürzt nach ihren Begründern genannt wird, ist die wichtigste bibliographische Informationsquelle für Germanisten mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Der Bereich Sprachwissenschaft wird nur in Auswahl berücksichtigt.

Die Datenbank erschließt vor allem die internationale germanistische Sekundärliteratur. Primärtexte sind nur verzeichnet, soweit sich die Sekundärliteratur des Berichtszeitraums auf sie bezieht. Nachgewiesen wird in der Online-Version die Literatur ab 1985.

Jährlich werden im Durchschnitt etwa 15.000 Titeleinträge erfasst, darunter Monographien, Dissertationen, Aufsätze aus Zeitschriften, Rezensionen in Auswahl, Beiträge aus Sammelwerken, Festschriften, Kongress- und Institutsberichte etc. Aktuell umfasst BDSL Online damit rd. 454.000 Titeldaten.

Offener Bibliometrie-Workshop am 26. Juli

Der in Kürze angebotene, dreistündige Bibliometrie-Workshop der Universitätsbibliothek für Studierende im Masterstudium, Promovierende und wissenschaftlich Mitarbeitende aller Fächer liefert einen kurzen Überblick über gängige Methoden, den „Impact“ von Zeitschriften, Organisationen, aber auch einzelnen Forschenden anhand von Publikationsdaten zu messen. Eine durchaus nicht unumstrittene, doch verbreitete Praxis, mit der die meisten Forschenden früher oder später konfrontiert werden, die sich aber eben auch aktiv für die eigene wissenschaftliche Profilierung nutzen lässt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung soll deshalb auf der „akademischen Selbstvermarktung“ liegen:
Sie lernen, wie Sie
– durch Anlegen von Autorenprofilen und AutorenIDs Ihre Sichtbarkeit im Web erhöhen und sicherstellen können, dass all Ihre Publikationen auch Ihnen zugeordnet werden,
– herausfinden, welche Zeitschriften in Ihrem Fachgebiet das größte wissenschaftliche Renommee genießen,
– Ihr eigenes wissenschaftliches Renommee überprüfen können,
– in Erfahrung bringen, welche Aufmerksamkeit Ihre Publikationen in den Social Media erzeugt haben.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Zeit & Ort:
  • Mittwoch, 26. Juli 2017
  • 09:30 – 12:30 Uhr
  • Gemeinsames Bibliotheksgebäude am Westerberg (Geb. 96), Schulungsraum im EG

Tragen Sie sich gerne via Stud.IP in die Veranstaltung ein.