WICHTIG: Bereichsbibliothek Naturwissenschaften / Mathematik bleibt am 7. Mai 2022 geschlossen

Wegen weiterer tiefgreifender Arbeiten an der Elektroinstallation muss die Bibliothek am Westerberg am Samstag, dem 7.5.2022, nochmals geschlossen bleiben. Bereits am Vorabend, also am Freitag, dem 6.5.2022, schließt die Bibliothek eine Stunde früher, d. h. um 21 Uhr. Wir bitten um Beachtung.

Fällige Bücher aus der Bereichsbibliothek Naturwissenschaften / Mathematik können in der Bibliothek Alte Münze oder der Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zu deren regulären aktuellen Öffnungszeiten zurückgegeben werden.

Geänderte Öffnungszeiten an Ostern 2022

Die Universitätsbibliothek bleibt von Karfreitag (15. April 2022) bis Ostermontag (18. April) an allen Standorten geschlossen. Auch der Buchrückgabeautomat in der Bibliothek am Westerberg ist während dieser Zeit nicht zugänglich. Ab Dienstag, dem 19. April, sind wir wieder zu den aktuell geltenden Öffnungszeiten für Sie da. Unsere elektronischen Dienstleistungen und Ressourcen stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung.

Wir wünschen schöne Feiertage!

Willkommen zum Sommersemester 2022 in der Universitätsbibliothek!

Herzlich willkommen zum Sommersemester 2022 in der Universitätsbibliothek!

Wir freuen uns, Ihnen ab dem 4. April 2022 wieder eine Benutzung mit weniger Einschränkungen anbieten zu können und informieren Sie im folgenden, wie und unter welchen Bedingungen Sie im Sommersemester die Bestände der Bibliothek nutzen und bei uns lernen und arbeiten können.

Allgemeines

Wie in der gesamten Universität gilt auch für die Gebäude und Räume der Universitätsbibliothek weiter FFP2-Maskenpflicht. Die Masken können an den Lesesaalarbeitsplätzen abgenommen werden, wobei es an jedem Standort ausgeschilderte Bereiche gibt, in denen für einen erhöhten Infektionsschutz die Maskenpflicht auch am Arbeitsplatz und im Sitzen gilt. Wir bitten dies zu respektieren.

Ebenfalls wie in der gesamten Universität gilt weiter die 3G-Regel: Die Benutzung der Universitätsbibliothek ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete zulässig, und wir bitten Sie, entsprechende Nachweise für Kontrollen bereitzuhalten.

Schließlich gibt es für jeden unserer Standorte eine festgelegte (großzügige) Obergrenze für die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig im Gebäude aufhalten dürfen. Wir regeln das über die Anzahl der zur Verfügung stehenden Körbe, die am Eingang mitzunehmen sind und bitten Sie, ggf. zu warten, bis Sie einen freien Korb bekommen. Wenn kein freier Korb verfügbar ist, können Sie sicher sein: Es ist unter den gegebenen Verhältnissen und mit Berücksichtigung des Abstandsgebotes voll.

Die Öffnungszeiten unserer Standorte bleiben noch unverändert, erweiterte Öffnungszeiten der Bibliothek Alte Münze und der Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sind in Planung.

Wenn Sie noch nicht für die Benutzung der Universitätsbibliothek angemeldet sind, kommen Sie bitte in die Bibliothek Alte Münze, in die Bereichsbibliothek Rechts- und Wirstschaftswissenschaften oder in die Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik. Zu den Öffnungszeiten der dortigen Leihstellen können Sie gegen eine einmalige Gebühr von 5 Euro Ihr Ausleihkonto eröffnen und Ihre Campuscard oder Ihren Bibliotheksausweis für die Benutzung freischalten lassen. Bitte bringen Sie möglichst einen bereits ausgefüllten Anmeldebogen mit.

Literatur nutzen & ausleihen

Innerhalb der gerade beschriebenen Rahmenbedingungen sind die Lesesäle und Freihandbereiche unserer Bibliotheken wieder für alle angemeldeten Benutzerinnen und Benutzer frei zugänglich; sowohl Buch- als auch Zeitschriftenbestände können vor Ort am Regal eingesehen, entnommen und, wenn ausleihbar, ausgeliehen werden.

Die Bestellpflicht oder Bestellbarkeit der Bestände aus den Lesesälen, Lehrbuchsammlungen und Freihandmagazinen entfällt daher bis auf wenige Ausnahmen: Aus baulichen Gründen müssen Bücher aus dem Bereich Allgemeines und Autoren der Geisteswissenschaften im UG der Bibliothek Alte Münze noch bestellt werden, ebenso werden die psychologischen Tests der Testothek weiter auf Bestellung bereitgestellt. Eine Ausnahme bilden weiter die Bestände der Bereichsbibliothek Sozialwissenschaften, die sowohl vor Ort ausgeliehen als auch angesichts der eingeschränkten Öffnungszeiten über den OPAC bestellt und dann in der Bibliothek Alte Münze zu deren großzügigeren Öffnungszeiten abgeholt werden können.

Bücher, die noch bestellt werden müssen (neben den gerade erwähnten Beständen auch die Bände aus geschlossenen Magazinen), Vormerkungen und über die Fernleihe eingegangene Aufsatzkopien werden weiter in den Selbstabholregalen der jeweiligen Standorte bereitgelegt, müssen dort entnommen und an unseren Selbstverbuchern ausgeliehen werden.

Der Scanservice für Zeitschriftenaufsätze und Buchkapitel entfällt ebenfalls angesichts des wieder möglichen allgemeinen Zugangs zu den Beständen, eine Ausnahme bildet auch hier die Bereichsbibliothek Sozialwissenschaften, für deren Bestände der Scanservice weiter angeboten wird.

Bei uns lernen & arbeiten

Die Lesesaalarbeitsplätze sind ab dem 4.4.2022 wieder frei zugänglich und können nach Verfügbarkeit besetzt werden, die Buchung von Lesesaalarbeitsplätzen entfällt komplett. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir vorerst noch eine reduzierte Zahl an Arbeitsplätzen anbieten, da wir Mindestabstände von 1,5 m einzuhalten haben. Wir werden deshalb auch keine weiteren als die an den Tischen aufgestellten Stühle zur Verfügung stellen. An der Mehrzahl der Arbeitsplätze kann die FFP2-Maske abgenommen werden, wir weisen jedoch auch Bereiche aus, in denen für einen höheren Infektionsschutz die Maskenpflicht auch am Arbeitsplatz weiterbesteht.

Gruppenarbeitsräume müssen weiter reserviert werden, wir nutzen dazu unser Buchungssystem, haben aber die Regeln flexibler gestaltet: Gebucht werden können immer feste Nutzungszeiträume von 3 Stunden bis direkt zum Beginn eines solchen Nutzungszeitraums, gebucht wird von einer Person für die ganze Gruppe und es sind bis zu drei Buchungen pro Woche für bis zu einer Woche im voraus möglich. Einzelnutzung eines Gruppenarbeitsraums ist nicht statthaft; bitte haben Sie Verständnis, wenn wir zu Gunsten der Gruppennutzung ab und an Kontrollen durchführen.

Wo es noch Zugangsbeschränkungen zu unseren Cafeterien gab, werden diese aufgehoben. Wir freuen uns besonders, Ihnen unsere ganz neue und modern eingerichtete größere Cafeteria in der Bibliothek Alte Münze zugänglich machen zu können.

Informieren & fragen

Nach zwei Jahren Benutzungsbetrieb mit vielfachen Einschränkungen kommen wir auch in der Universitätsbibliothek zu einer gewissen „Normalität“ zurück, die jüngere Studierende der Universität noch gar nicht kennenlernen konnten. Bitte nutzen Sie die zahlreichen Informationen auf unseren Internetseiten und wenden Sie sich bei Unklarheiten an unsere Infoplätze, wir geben gerne Auskunft. Helfen Sie durch Respekt und Rücksicht gegenüber anderen mit, dass Besuche in der Universitätsbibliothek von allen als erfreulich und bereichernd empfunden werden können!

e-Tipp (für mehr als eine Woche): eBook-Kollektion Ukraine

Im Frühjahr kompilierte der Anbieter ProQuest Ebook Central (EBC) auf Initiative einer ukrainischen Mitarbeiterin eine temporär frei verfügbare eBook-Sammlung, deren thematischen Schwerpunkt die Ukraine in historischer, geopolitischer und kulturgeschichtlicher Perspektive darstellt. Das Land, das seit dem 24. Februar vom furchtbaren Krieg und seinen Verheerungen heimgesucht wird und internationale Solidarität erfährt, lässt sich so erkunden, rückt uns auch virtuell näher. Der freie Content steht selbstverständlich auch Studierenden und Forschenden, die ihr Land verlassen mussten, über das Uninetz beziehungsweise on campus zur Verfügung.

Internationale Wissenschaftsverlage wie Springer, Taylor & Francis, University of Toronto Press und viele weitere unterstützen diese Aktion. Mehr als 220 Titel stehen bis zum 30. Juni 2022 kostenfrei als Unlimited-Access-Lizenz zur Verfügung. Die Universitätsbibliothek Osnabrück hat die gesamte Kollektion freigeschaltet; die Titel sind im Online-Katalog oder (ebenfalls im Universitätsnetz) über die EBC-Plattform recherchier- und abrufbar.

#StandwithUkraine

Publikationsprogramm „Offene Wissenschaft“ der ZEIT-Stiftung ausgeschrieben – „GRENZEN & RÄUME“ im Fokus

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius hat auch diesen Frühling ihr Publikationsprogramm „Offene Wissenschaft“ aufgelegt, das exklusiv für die Geistes- und Sozialwissenschaften gedacht ist. Die Frist zur Antragstellung läuft bis zum 30. April, Infos zum Programm und zum Bewerbungsverfahren finden sich unter https://publikationen.zeit-stiftung.de. Im Ausschreibungstext heißt es:

Das Publikationsprogramm „Offene Wissenschaft“ unterstützt Veröffentlichungen von Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen in Print und in Open Access, auf Deutsch und Englisch. Wir erwarten die Präsentation von Ergebnissen wissenschaftlicher Grundlagenforschung von nationaler und/oder internationaler sowie gesellschaftlicher Relevanz.
Das Programm ermöglicht auch die Förderung von Publikationsprojekten im Bereich der Wissenschaftskommunikation mit der Aufbereitung von Forschungsergebnissen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Ebenso fördern wir neue digitale Formate und innovative, webbasierte Publikationen (z. B. Blogs) sowie kollektive Schreibprozesse.

Die Stiftung trägt damit der Entwicklung Rechnung, dass die Veröffentlichung wissenschaftlicher Bücher und neuer digitaler Formate im Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften an Bedeutung gewinnt. Ziel ist eine offene und zügige Verbreitung von Forschungsergebnissen sowie die Eröffnung des internationalen und interdisziplinären Dialogs und der Zusammenarbeit, über räumliche und finanzielle Grenzen hinweg.

Thematischer Schwerpunkt sind in dieser Runde „GRENZEN und RÄUME“ jeglicher Dimension und Spielart.

Viel Erfolg, sollten Sie sich als Forschende unserer Universität an der Ausschreibung beteiligen!

Literaturverwaltung: EndNote & Citavi – Campuslizenzen (und Login-Probleme bei Citavi)

Zunächst die guten Nachrichten: die Campuslizenzen für Citavi und EndNote wurden um ein Jahr verlängert. Die Aktualisierung der Lizenzdaten bei Citavi scheint bei den Nutzerinnen und Nutzern auch reibungslos geklappt zu haben, Sie wurden von Citavi dazu direkt angemailt.

Da Funktionsumfang und Performance der Web-Version von Citavi in unseren hausinternen Tests (noch) nicht voll überzeugen konnten, hat die Universität Citavi Web nicht in die Campuslizenz mit aufgenommen – mit dieser Entscheidung stehen wir auch nicht alleine. Bei entsprechender Weiterentwicklung wird sich diese Bewertung vielleicht in der Zukunft ändern.

Auch die Desktop-Version von Citavi wird beständig weiterentwickelt.

Mit dem letzten Update am 10. Januar 2022 (Version 6.11) hat Citavi auch etwas beim Login geändert, so besteht nun die Möglichkeit, eine 2-Faktor-Anmeldung optional zu aktivieren, das ganze Anmeldefenster hat ein neues Look-and-Feel und firmiert jetzt unter dem Namen des neuen Mutterkonzerns QSR International.

Leider scheint aber bei der Umsetzung der Shibboleth-Anmeldung (früher das grüne „Meine Hochschule“) etwas noch nicht ganz rund zu laufen – Nutzer der Option „mit Universität fortfahren“ werden immer wieder auf das Anmeldefenster zurück geworfen. Ohne geglückte Anmeldung können Sie aber weder auf Cloudprojekte noch auf lokale Projekte mit mehr als 100 Titeln zugreifen.

Das Problem lässt sich umgehen, wenn Sie sich stattdessen mit Ihrer E-Mail-Adresse (die, an die auch die Meldung ging, dass Sie Ihre Campuslizenz aktualisieren müssen) und dem Citavi-Passwort anmelden. Falls Sie das Passwort nicht mehr wissen, können Sie es auch zurücksetzen lassen.

Starten Sie Citavi dann noch einmal ganz neu und melden sich mit E-Mail und (neuem) Passwort an, dann wird Ihre Lizenz wieder gezogen und Sie können mit allen Projekten wie gewohnt arbeiten.

Wir hoffen, dass Citavi dieses Problem zeitnah beheben kann.

Informationen zu unseren Literatuverwaltungsprogrammen und Kontaktinformationen zu unseren Schulungsteams finden Sie auf unserer Informationsseite Literaturverwaltung.

e-Tipp: Testzugang zu den Zeitungen al-Ahram & Cumhuriyet

Auf Initiative des Fachinformationsdienstes Nahost-, Nordafrika- und Islamstudien wurde ein einjähriger (!) Testzugang zu den Archiven der Zeitungen al-Ahram und Cumhuriyet eingerichtet, die nun auch an unserer Universität zur Verfügung stehen.

al-Ahram
al-Ahram ist eine 1875 gegründete, in der arabischen Welt weit verbreitete ägyptische Zeitung, die heute der ägyptischen Regierung untersteht. Die Zeitung verlieh bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kultur eine Stimme, so beispielsweise dem Literaturnobelpreisträger von 1988: Nagib Mahfuz.

Das Archiv umfasst (unvollständig) Ausgaben aus den Jahren 1876 bis 2019.

Cumhuriyet
Die 1924 gegründete säkulare Zeitung gilt als eine der letzten oppositionellen und einflussreichsten Zeitungen der Türkei. Cumhuriyet versteht sich als unabhängig und kritisch.
Ihr ehemaliger Chefredakteur Can Dündar lebt seit 2016 in Deutschland im Exil.

Das Archiv umfasst (nahezu vollständig) Ausgaben aus den Jahren 1924 bis 2020.

Freitag, 18.2.2022: UB-Standorte schließen wegen des aufziehenden Orkans früher

Angesichts der Wetteraussichten, die auch für Osnabrück starke Orkanböen in den Abendstunden erwarten lassen, schließt die Universitätsbibliothek ihre Standorte ausnahmsweise früher:

Bibliothek Alte Münze: schließt um 18 Uhr

Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften: schließt um 20 Uhr

Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik: schließt um 18 Uhr

Alle drei Bibliotheken sind am Samstag, dem 19.2.2022, wieder regulär geöffnet.

Wir bitten um Verständnis für die heutigen Einschränkungen.

e-Tipp (nicht nur) für Stadtnutzer*innen: frei zugängliche Informationsressourcen

In Zeiten der Corona-Pandemie musste die Universitätsbibliothek die Serviceleistungen für uni-externe Stadtnutzer*innen leider erheblich einschränken. Seit Sommer 2020 ist aber die kontaktlose Ausleihe von ausleihbaren analogen Medien auch für diese Gruppe wieder möglich. Unsere umfassenden lizenzierten elektronischen Ressourcen (eBooks, E-Journals, Datenbanken) können aber leider von Stadtnutzer*innen nur vor Ort genutzt werden. Sie stehen Ihnen daher de facto erst wieder zur Verfügung, wenn die Pandemielage es zulässt, die Lesesäle auch wieder für externe Nutzer*innen freizugeben. Gleiches gilt für solche analogen Materialien (gedruckte Zeitschriften, Bestände der Mediothek etc.), die prinzipiell nicht ausleihbar sind.

Um insbesondere Schüler*innen in der anstehenden Facharbeitenphase zu unterstützen, haben wir hier eine Sammlung frei zugänglicher Informationsressourcen und Suchinstrumente zusammengestellt, die laufend ergänzt wird:

SUCH- und NACHWEISTOOLS DER UB (fächerübergreifend)

SUCHTOOLS MIT ‚VOLLTEXTFINDER‘ (fächerübergreifend)

  • Eine Suche in über 4,7 Mio. für alle frei zugänglichen E-Medien bietet der Discovery Service der TU Braunschweig, unabhängig von einer Hochschulzugehörigkeit!
  • BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine der weltweit größten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente. Der Index umfasst über 240 Millionen Dokumente von über 8.000 Datenlieferanten. Bei etwa 60% der in BASE indexierten Dokumente sind die Volltexte frei zugänglich (Open Access). Betreiberin der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld. BASE kann auch innerhalb von JOST durchsucht werden.
  • Viele wissenschaftliche Erkenntnisse werden in sogenannten Closed-Access-Zeitschriften veröffentlicht, die nur mit entsprechender Lizenz genutzt werden können. Doch oft gibt es parallel dazu auch eine frei verfügbare Version, z. B. ein dem Artikel vorausgegangenes Working Paper oder eine andere Form der Zweitveröffentlichung. Das Browser-Plugin Unpaywall für Firefox und Chrome sucht und findet diese frei verfügbaren Versionen auf komfortable und legale Art und Weise.
  • Frei zugängliche wissenschaftliche elektronische Bücher, sogenannte „Open-Access-Monographien“, sind im internationalen „Directory of Open Access Books“ (DOAB) nachgewiesen und als Volltexte verlinkt. Dort kann man zum Beispiel nach Sprache filtern, an deutschsprachigen eBooks findet man dort schon fast 8.000 Titel.
  • Google Scholar ist eine eigenständige Suchmaschine von Google zur Literaturrechercherche wissenschaftlicher Dokumente. Enthalten sind freie OA-Volltexte, reine Literaturhinweise auf Bücher und Artikel, Verweise auf Artikel kommerzieller Verlage, aber auch Präsentationsfolien, studentische Arbeiten, Working Papers und vieles mehr. Für den Nutzer ist leider weder transparent, welche Inhalte in den Suchmaschinenindex Einzug erhalten haben, noch nach welchen Prinzipien das Ranking der Treffer vollzogen wird. Herkunft und Qualität der Inhalte sind zwar wissenschaftlicher und weniger heterogen als in der allgemeinen Suchmaschine Google, dennoch sollten die gefundenen Dokumente kritisch geprüft werden.

 

FREIE NACHSCHLAGEWERKE

fächerübergreifend:

  • Der erste Einstieg in ein neues Thema erfolgt oft über Wikipedia, aber die Zitierfähigkeit dieser dynamischen und durch eine offene Community gepflegten Online-Enzyklopädie wird zumeist kritisch bewertet. Eine vertrauenswürdigere Alternative stellt die Encyclopaedia Britannica dar, die weiterentwickelte und aktualisierte Netzversion der letzten gedruckten Ausgabe. Die Artikel in dieser englischsprachigen Online-Enzyklopädie sind oft kompakter, über die ‚Article History‘ lässt sich nachverfolgen, wer einen einzelnen Artikel verfasst bzw. überarbeitet hat.

Philosophie:

  • Die Stanford Encyclopedia of Philosophy (SEP) gilt als eines der besten frei zugänglichen philosophischen Lexika im Internet und erfreut sich, wenn man Zugriffsstatistiken und verschiedenen Besprechungen folgt, großer Beliebtheit. Allerdings ist sie noch nicht abgeschlossen. Hauptherausgeber ist Edward N. Zalta von der Universität Stanford; er wird von einem namhaften Stab von Fachwissenschaftler*innen unterstützt.

TUTORIALS und ONLINE-KURSE ZUR INFORMATIONSKOMPETENZ

  • Der Online-Kurs Willkommen@Universitätsbibliothek (für Externe) führt in kurzen Videotutorials in die Nutzung unseres Online-Katalogs und Discovery-Systems zur Literaturrecherche ein. Und natürlich wird auch gezeigt wie die Ausleihe von Medien in Corona-Zeiten an der Universitätsbibliothek Osnabrück funktioniert.
  • S.P.U.T.N.I.K. ist ein speziell auf Schülerinnen und Schüler zugeschnittenes Online-Tutorium zu allen Aspekten der Informationskompetenz – von der Literaturrecherche über die Literaturauswahl bis zum korrekten Zitieren. Betreut wird es von der AG Informationskompetenz im Bibliotheksverbund Bayern unter Federführung der Universitätsbibliothek Würzburg.
  • Noch tiefer in die Thematik können Sie mit LOTSE – Kompass zum wissenschaftlichen Arbeiten einsteigen. Das Portal wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Münster betreut richtet sich insbesondere an Studierende, Promovierende, Forschende und Lehrende.

Specials für Erstis in Präsenz ausgesetzt

Liebe Erstsemester, liebe OSKAs, liebe Drittsemester! Wegen der hohen Corona-Inzidenz und der großen Dynamik der Pandemieentwicklung, die uns allen Sorgen machen, müssen wir unsere Präsenzangebote für Sie, die seit dem 18. Oktober laufen, leider ab dem 1. Dezember bis auf Weiteres aussetzen – wie schon im ersten Corona-Wintersemester 2020/21 🙁  . Das heißt: Weder mit der eigenen OSKA-Gruppe können Mentor*innen und Mentees zu Besuch kommen, noch dürfen die täglich angebotenen Bibliotheksführungen für Erst- und Drittsemester zur Zeit stattfinden. Das tut uns besonders leid!

Nutzen Sie gerne unseren offenen Onlinekurs „Willkommen @Universitätsbibliothek“ (Stud.IP-Kurs UB 010), fragen Sie uns per Mail oder Telefon, kommen Sie mit Buchung & 3G zum Lernen: Sie sind uns herzlich willkommen!

Hoffen wir gemeinsam auf bessere Zeiten.