e-Tipp: Campbell Biologie: neueste Auflage der deutschen Ausgabe als eBook!

Liebe Biolog*innen, aufgepasst: ‚Der Campbell‘ auf Deutsch ist in der aktuellen Ausgabe (12., aktualisierte Auflage) ab sofort auch als eBook verfügbar im Campusnetz und remote.

Auf fast 1.800 Seiten versammelt das Standardwerk alle fürs Studium der Biologie notwendigen Themen & Fakten und präsentiert sie in Texten und Visualisierungen in möglichst anschaulicher und eingängiger Form. Der Herausgeber, Professor Jürgen J. Heinisch, und die Fachlektor*innen der deutschen Ausgabe des neuen Campbell Biologie kommen (wie übrigens schon seit 2009) aus der Osnabrücker Biologie. Besonders die Grundausbildung in den ersten Fachsemestern orientiert sich am Campbell.

Wenn es doch analog sein soll: Reichlich gedruckte Exemplare finden sich in der Lehrbuchsammlung der Bereichsbibliothek Westerberg.

Die Universitätsbibliothek bleibt am 1. Mai an allen Standorten geschlossen

Am „Tag der Arbeit“ (Freitag, 1. Mai) bleibt die Universitätsbibliothek an allen Standorten geschlossen. Der Rückgabeautomat in der Bibliothek am Westerberg ist nicht zugänglich. Uneingeschränkt für den Zugriff von zu Hause aus verfügbar sind dagegen wie immer unsere elektronischen Ressourcen für Angehörige der Universität, genaueres dazu bei UB@home – da bleibe, wer Lust hat, mit eBooks zu Haus.

Wir wünschen einen schönen 1. Mai und sind am Samstag, dem 2. Mai, wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da.

Freiluftplatz mit Aussicht: Dachterrasse Alte Münze

Ab sofort ist bei gutem Wetter (!) die Dachterrasse der Bibliothek Alte Münze wieder geöffnet zum Lesen & Lernen, vorerst nur bis 18 Uhr öffnungstäglich. Aber keine Sorge, wenn die Tage noch länger und die Abende wieder wärmer werden, wird die Terrasse erst später schließen. Neben eigenen Materialien dürfen auch Bücher aus den Regalen mitgenommen werden in den Outdoor-Lesesaal.

Frohes Schaffen an der frischen Luft!

Tipp der Woche: Ausstellung zu Altdrucken aus der Aufklärung

Die ab Mittwoch, 22. April 2026 im Foyer der Bibliothek Alte Münze zu begehende und zu besehende Ausstellung präsentiert alte Bücher, Drucke der Aufklärungszeit aus dem Bestand der Universitätsbibliothek. Gutenberg-Galaxis revisited! Und zwar in ihrer Wirkmächtigkeit und Bedeutung über die eigene Epoche hinaus: Bewegende Bücher. Ideen verändern die Welt im 18. Jahrhundert.

Die Ausstellung gleichen Titels wurde seit dem Wintersemester von Studierenden der Geschichte unter der Leitung von Frau Professorin Westphal und mit Unterstützung des UB-Teams konzipiert & erarbeitet und wird bis Anfang Juli in der Alten Münze zu sehen sein.

Schlüsselwerke des 18. Jahrhunderts aus dem IKFN-Altdruckbestand stellen den Nukleus der einzelnen Ausstellungskapitel dar, die mit einer Leitfrage meistens zwei unterschiedliche Bücher und durch sie repräsentierte Aspekte der Aufklärung zusammendenken. Das Spektrum reicht von enzyklopädischen Werken wie Diderots Encyclopédie und ‚dem Zedler‘ über Verträge, Rechtsnormen wie die Constitutio Criminalis Theresiana zu pädagogischen, philosophischen und literarischen Texten, darunter solche von Rousseau und Campe, von Kant, Möser und Lessing.

Es geht um Vernunft und Freiheit, um Politik und Recht, um Fürsorge und Delinquenz, um Kindheit und Erziehung – um Werke und Autoren, die heute wohlbekannt sind, und solche, die allenfalls Spezialist*innen noch etwas sagen. Ihr Einfluss war epochemachend, und zum Teil wirken sie bis heute. Aufklärung ist nicht von gestern.

Vernissage am 22. April, Blick in die Ausstellung "Bewegende Bücher"
Vernissage am 22. April: Blick in die Ausstellung, Foto: Universitätsbibliothek

Zur Eröffnung am 22. April 2026 sprachen Professorin Westphal und Studierende im gut gefüllten Zimeliensaal der Bibliothek; nach musikalischem Beitrag und Empfang wurde die Ausstellung gemeinsam besucht. Die für die sieben Ausstellungsstationen verantwortlichen Teams gaben kurze Einführungen und standen für Fragen zur Verfügung.

e-Tipp: Online-Kurs, nicht nur für Studienanfänger*innen

Willkommen zum Online-Kurs der Unibibliothek!

Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene, egal ob Sie immer vor Ort sind oder pendeln, für digitale Tage, für alle Eventualitäten, für überall & jederzeit, drinnen & draußen haben wir einen digitalen Bibliothekskurs erstellt, der in einzelnen Videos Basics der Bibliotheks(be)nutzung und Recherche vermittelt. Einfach dem Link oben zu Stud.IP folgen und in der Veranstaltung die Courseware aufrufen.

Jedes Kurskapitel besteht aus einem Video (meistens einem Screencast), das ein kurzer Vorspann einleitet. Themen sind vor allem die Suchtools, die Ihnen an der Uni Osnabrück für die wissenschaftliche Literaturrecherche zur Verfügung stehen: OPAC, JOST, ‚Fachsystematiken‘; die elektronischen Medien wie Datenbanken, E-Journals und eBooks, auf die alle Uniangehörigen campusweit und remote zugreifen können; außerdem allgemeine Informationen zur Bibliotheks(be)nutzung. So starten Sie bibliotheks- und informationskompetent ins Sommersemester. Viel Erfolg!

In Präsenz am 14. April: Literaturrecherche in den Naturwissenschaften

Am Dienstag veranstaltet das Fachreferat Naturwissenschaften eine 90minütige Einführung in die fachliche Literaturrecherche. Das Angebot wendet sich an Studierende, Promovierende und wissenschaftliche Mitarbeitende.

Dienstag, 14. April 2026, 10:15 – 11:45 Uhr
Bereichsbibliothek Westerberg, R. 96/E16
Dozentin: Dr. Jana Könker (naturwissenschaftliche Fachreferentin, Universitätsbibliothek)

Zum Inhalt:
Literaturrecherche und damit gezielte Suche nach wissenschaftlichen Quellen sind die Grundlage zum Erstellen von Forschungsberichten und Publikationen. In diesem Kurs werden die Basics der systematischen Literaturrecherche erläutert und das Prinzip der sogenannten Schneeballsuche vorgestellt. Genutzt werden dazu der Online-Katalog sowie das Discovery-System JOST.
Die Nutzung und die daraus resultierenden Vorteile gängiger Datenbanken in den Naturwissenschaften werden erklärt und ausprobiert. Auf dem Programm stehen außerdem (frei zugängliche) KI-Tools, die bei der Literaturrecherche unterstützen können.

Herzliche Einladung an alle Interessierten:
Es gibt noch freie Plätze, melden Sie sich in Stud.IP an (Kurs UB310.01) oder kommen Sie spontan vorbei!

Auch individuelle Beratungstermine sind jederzeit nach Vereinbarung möglich, Fragen und Anfragen richten Sie bitte an jana.koenker@ub.uni-osnabrueck.de.

Universitätsbibliothek von Karfreitag bis Ostermontag geschlossen

Die Universitätsbibliothek bleibt von Karfreitag (3. April) bis Ostermontag (6. April) an allen Standorten geschlossen. Auch der Buchrückgabeautomat in der Bibliothek am Westerberg ist während dieser Zeit nicht zugänglich. Ab Dienstag, dem 7. April, sind wir wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da. Unsere elektronischen Services und Fachressourcen stehen Ihnen wie gewohnt rund um die Uhr zur Verfügung. Wir wünschen schon jetzt schöne Ostertage.

e-Tipp zur Recherche: in JOST in natürlicher Sprache suchen

Seit einigen Wochen lässt sich in unserem Discovery-System JOST („just one step“) optional in natürlicher Sprache recherchieren.
Ganz diskret wurde unter dem Suchslot in der voreingestellten Einfachen Suche ein ‚Schieberegler‘ platziert, der die Suche entsprechend konfiguriert:

Wenn die Funktionalität per Mausklick aktiviert ist, kann ich die Bibliothekssuchmaschine mit ganzen Sätzen befragen. Oder mein eigenes Thema in den Suchschlitz kopieren. Zum Beispiel so:

Über der Trefferliste, die umfangreich ausfällt und strukturiert ist wie sonst auch, werden per Recommender vergleichbare Suchanfragen in englischer Sprache vorgeschlagen.

Wichtig vor allem: Was die Recherche in natürlicher Sprache hier transparenter macht, als es andere KI-Tools respektive eingebettete KI-Funktionen oft sind: Der Link „Verfeinerte Abfrage anzeigen“ zeigt für jede Recherche in natürlicher Sprache ganz klassisch die Suchsyntax ‚hinter den Kulissen‘: die extrahierten Suchwörter und ihre Verknüpfungen. Für das Beispiel oben etwa:

((natürliche Sprache OR natürlichsprachig OR Natursprache OR NLP) AND (suchen OR Suche OR Abfrage OR Anfrage)) OR ((natural language OR natural language processing OR NLP) AND (search OR searching OR query OR queries))

Reminder: JOST-Basics

Das Discovery-System „JOST – just one step“ enthält nicht nur bibliographische Nachweise aus dem Online-Katalog (OPAC) der Universitätsbibliothek Osnabrück, sondern auch die Daten der meisten für die Universität lizenzierten und vieler frei verfügbarer Datenbanken. Mit JOST lässt sich also simultan in heterogenen Quellen recherchieren – „just one step“ zu Literaturhinweisen aus Katalogen, Datenbanken und Portalen.

Und anders als der klassische Online-Katalog weist JOST, die ‚Bibliothekssuchmaschine‘, nicht nur selbstständig erschienene Literatur nach, sondern auch Artikel, Aufsätze, Papers, Preprints, Rezensionen … und andere unselbstständig erschienene Dokumente, zudem viele verschiedene Medienarten und deren Metadaten.
Für die Suchanfragen greift JOST auf einen Index von mehreren Milliarden Datensätzen zu, der durch die Integration weiterer Datenbanken eher noch anwächst.
Die Ergebnisse der jeweiligen Recherche werden (meistens) dedupliziert und nach Relevanz gerankt ausgegeben. Der eingebundene Linkresolver gewährt schnellen Zugang zu lizenzierten sowie frei verfügbaren Volltexten, und zwar auf Artikelebene: Der Weg zum Volltext wird durch JOST deutlich einfacher.
JOST ersetzt Kataloge und interdisziplinäre wie fachspezifische Datenbanken nicht, sondern lässt sich alternativ und komplementär nutzen. Dank der ‚tiefen‘ Suche in multiplen Datenquellen werden mehr und andere Dokumente aufgefunden als im OPAC. Und gezielte Recherchen in den Fachdatenbanken der eigenen Disziplin können durch JOST insofern ergänzt werden, als hier auch Datenbanken simultan mitabgefragt werden, die anderen Fächern zuzuordnen sind oder schlichtweg nicht bekannt.
Die Suchmöglichkeiten von JOST, einem dynamischen Rechercheinstrument mit sehr großem Suchraum, lassen sich am besten selbst erproben. Auch seine Grenzen: nicht alle wichtigen Datenbanken sind in JOST indexiert. Und das Verhältnis von großen Treffermengen und Rankingkriterien, die nicht transparent sind und begrenzt beeinflussbar, kann problematisch sein.

Neue Tischaufsätze: Steh auf, wenn Du …

… zu lange gesessen hast und einen Haltungswechsel brauchst. Wer dabei weiterarbeiten will oder muss, kann sich dafür in den Bereichsbibliotheken ab sofort einen Tischaufsatz gegen Pfand ausleihen und seinen Arbeitsplatz im Nullkommanichts zum höhenverstellbaren Stehtisch umwandeln. Arbeiten im Stehen sorgt für eine bessere Durchblutung, entlastet den Rücken, stärkt die Muskulatur, verbessert die Haltung und sorgt insgesamt für eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Produktivität. Und wenn dann irgendwann die Füße oder Knie vom Stehen wehtun: Tischaufsatz zusammenklappen, zurückgeben und im Sitzen weitermachen.

Ausprobieren? Wenden Sie sich an die (Lesesaal-)Infoplätze!

Zuerst veröffentlicht am 1. Dezember