Freiluftplatz mit Aussicht: Dachterrasse Alte Münze

Ab sofort ist bei gutem Wetter (!) die Dachterrasse der Bibliothek Alte Münze wieder geöffnet zum Lesen & Lernen, vorerst nur bis 18 Uhr öffnungstäglich. Aber keine Sorge, wenn die Tage noch länger und die Abende wieder wärmer werden, wird die Terrasse erst später schließen. Neben eigenen Materialien dürfen auch Bücher aus den Regalen mitgenommen werden in den Outdoor-Lesesaal.

Frohes Schaffen an der frischen Luft!

A statt e – Tipp der Woche: Ausstellung zu Altdrucken aus der Aufklärung

A wie Ausstellung, A wie Aufklärung und a wie analog, und zwar in doppeltem Sinne: Die ab Mittwoch im Foyer der Bibliothek Alte Münze zu begehende und zu besehende Ausstellung präsentiert alte Bücher, Drucke der Aufklärungszeit aus dem Bestand der Universitätsbibliothek. Gutenberg-Galaxis revisited! Und zwar in ihrer Wirkmächtigkeit und Bedeutung über die eigene Epoche hinaus: Bewegende Bücher. Ideen verändern die Welt im 18. Jahrhundert.

Die Ausstellung gleichen Titels wurde seit dem Wintersemester von Studierenden der Geschichte unter der Leitung von Frau Professorin Westphal und mit Unterstützung des UB-Teams konzipiert & erarbeitet und wird bis Anfang Juli in der Alten Münze zu sehen sein.

Schlüsselwerke des 18. Jahrhunderts aus dem IKFN-Altdruckbestand stellen den Nukleus der einzelnen Ausstellungskapitel dar, die mit einer Leitfrage meistens zwei unterschiedliche Bücher und durch sie repräsentierte Aspekte der Aufklärung zusammendenken. Das Spektrum reicht von enzyklopädischen Werken über Verträge und Rechtsnormen zu pädagogischen, philosophischen und literarischen Texten; es geht um Vernunft und Freiheit, um Politik und Recht, um Fürsorge und Delinquenz, um Werke und Autoren, die heute wohlbekannt sind, und solche, die allenfalls Spezialist*innen noch etwas sagen.

Ihr Einfluss war epochemachend, und zum Teil wirken sie bis heute. Aufklärung ist nicht von gestern.

Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen. Die Eröffnung findet am 22. April um 17 Uhr im Zimeliensaal statt.

e-Tipp: Online-Kurs, nicht nur für Studienanfänger*innen

Willkommen zum Online-Kurs der Unibibliothek!

Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene, egal ob Sie immer vor Ort sind oder pendeln, für digitale Tage, für alle Eventualitäten, für überall & jederzeit, drinnen & draußen haben wir einen digitalen Bibliothekskurs erstellt, der in einzelnen Videos Basics der Bibliotheks(be)nutzung und Recherche vermittelt. Einfach dem Link oben zu Stud.IP folgen und in der Veranstaltung die Courseware aufrufen.

Jedes Kurskapitel besteht aus einem Video (meistens einem Screencast), das ein kurzer Vorspann einleitet. Themen sind vor allem die Suchtools, die Ihnen an der Uni Osnabrück für die wissenschaftliche Literaturrecherche zur Verfügung stehen: OPAC, JOST, ‚Fachsystematiken‘; die elektronischen Medien wie Datenbanken, E-Journals und eBooks, auf die alle Uniangehörigen campusweit und remote zugreifen können; außerdem allgemeine Informationen zur Bibliotheks(be)nutzung. So starten Sie bibliotheks- und informationskompetent ins Sommersemester. Viel Erfolg!

In Präsenz am 14. April: Literaturrecherche in den Naturwissenschaften

Am Dienstag veranstaltet das Fachreferat Naturwissenschaften eine 90minütige Einführung in die fachliche Literaturrecherche. Das Angebot wendet sich an Studierende, Promovierende und wissenschaftliche Mitarbeitende.

Dienstag, 14. April 2026, 10:15 – 11:45 Uhr
Bereichsbibliothek Westerberg, R. 96/E16
Dozentin: Dr. Jana Könker (naturwissenschaftliche Fachreferentin, Universitätsbibliothek)

Zum Inhalt:
Literaturrecherche und damit gezielte Suche nach wissenschaftlichen Quellen sind die Grundlage zum Erstellen von Forschungsberichten und Publikationen. In diesem Kurs werden die Basics der systematischen Literaturrecherche erläutert und das Prinzip der sogenannten Schneeballsuche vorgestellt. Genutzt werden dazu der Online-Katalog sowie das Discovery-System JOST.
Die Nutzung und die daraus resultierenden Vorteile gängiger Datenbanken in den Naturwissenschaften werden erklärt und ausprobiert. Auf dem Programm stehen außerdem (frei zugängliche) KI-Tools, die bei der Literaturrecherche unterstützen können.

Herzliche Einladung an alle Interessierten:
Es gibt noch freie Plätze, melden Sie sich in Stud.IP an (Kurs UB310.01) oder kommen Sie spontan vorbei!

Auch individuelle Beratungstermine sind jederzeit nach Vereinbarung möglich, Fragen und Anfragen richten Sie bitte an jana.koenker@ub.uni-osnabrueck.de.

Universitätsbibliothek von Karfreitag bis Ostermontag geschlossen

Die Universitätsbibliothek bleibt von Karfreitag (3. April) bis Ostermontag (6. April) an allen Standorten geschlossen. Auch der Buchrückgabeautomat in der Bibliothek am Westerberg ist während dieser Zeit nicht zugänglich. Ab Dienstag, dem 7. April, sind wir wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da. Unsere elektronischen Services und Fachressourcen stehen Ihnen wie gewohnt rund um die Uhr zur Verfügung. Wir wünschen schon jetzt schöne Ostertage.

e-Tipp zur Recherche: in JOST in natürlicher Sprache suchen

Seit einigen Wochen lässt sich in unserem Discovery-System JOST („just one step“) optional in natürlicher Sprache recherchieren.
Ganz diskret wurde unter dem Suchslot in der voreingestellten Einfachen Suche ein ‚Schieberegler‘ platziert, der die Suche entsprechend konfiguriert:

Wenn die Funktionalität per Mausklick aktiviert ist, kann ich die Bibliothekssuchmaschine mit ganzen Sätzen befragen. Oder mein eigenes Thema in den Suchschlitz kopieren. Zum Beispiel so:

Über der Trefferliste, die umfangreich ausfällt und strukturiert ist wie sonst auch, werden per Recommender vergleichbare Suchanfragen in englischer Sprache vorgeschlagen.

Wichtig vor allem: Was die Recherche in natürlicher Sprache hier transparenter macht, als es andere KI-Tools respektive eingebettete KI-Funktionen oft sind: Der Link „Verfeinerte Abfrage anzeigen“ zeigt für jede Recherche in natürlicher Sprache ganz klassisch die Suchsyntax ‚hinter den Kulissen‘: die extrahierten Suchwörter und ihre Verknüpfungen. Für das Beispiel oben etwa:

((natürliche Sprache OR natürlichsprachig OR Natursprache OR NLP) AND (suchen OR Suche OR Abfrage OR Anfrage)) OR ((natural language OR natural language processing OR NLP) AND (search OR searching OR query OR queries))

Reminder: JOST-Basics

Das Discovery-System „JOST – just one step“ enthält nicht nur bibliographische Nachweise aus dem Online-Katalog (OPAC) der Universitätsbibliothek Osnabrück, sondern auch die Daten der meisten für die Universität lizenzierten und vieler frei verfügbarer Datenbanken. Mit JOST lässt sich also simultan in heterogenen Quellen recherchieren – „just one step“ zu Literaturhinweisen aus Katalogen, Datenbanken und Portalen.

Und anders als der klassische Online-Katalog weist JOST, die ‚Bibliothekssuchmaschine‘, nicht nur selbstständig erschienene Literatur nach, sondern auch Artikel, Aufsätze, Papers, Preprints, Rezensionen … und andere unselbstständig erschienene Dokumente, zudem viele verschiedene Medienarten und deren Metadaten.
Für die Suchanfragen greift JOST auf einen Index von mehreren Milliarden Datensätzen zu, der durch die Integration weiterer Datenbanken eher noch anwächst.
Die Ergebnisse der jeweiligen Recherche werden (meistens) dedupliziert und nach Relevanz gerankt ausgegeben. Der eingebundene Linkresolver gewährt schnellen Zugang zu lizenzierten sowie frei verfügbaren Volltexten, und zwar auf Artikelebene: Der Weg zum Volltext wird durch JOST deutlich einfacher.
JOST ersetzt Kataloge und interdisziplinäre wie fachspezifische Datenbanken nicht, sondern lässt sich alternativ und komplementär nutzen. Dank der ‚tiefen‘ Suche in multiplen Datenquellen werden mehr und andere Dokumente aufgefunden als im OPAC. Und gezielte Recherchen in den Fachdatenbanken der eigenen Disziplin können durch JOST insofern ergänzt werden, als hier auch Datenbanken simultan mitabgefragt werden, die anderen Fächern zuzuordnen sind oder schlichtweg nicht bekannt.
Die Suchmöglichkeiten von JOST, einem dynamischen Rechercheinstrument mit sehr großem Suchraum, lassen sich am besten selbst erproben. Auch seine Grenzen: nicht alle wichtigen Datenbanken sind in JOST indexiert. Und das Verhältnis von großen Treffermengen und Rankingkriterien, die nicht transparent sind und begrenzt beeinflussbar, kann problematisch sein.

Neue Tischaufsätze: Steh auf, wenn Du …

… zu lange gesessen hast und einen Haltungswechsel brauchst. Wer dabei weiterarbeiten will oder muss, kann sich dafür in den Bereichsbibliotheken ab sofort einen Tischaufsatz gegen Pfand ausleihen und seinen Arbeitsplatz im Nullkommanichts zum höhenverstellbaren Stehtisch umwandeln. Arbeiten im Stehen sorgt für eine bessere Durchblutung, entlastet den Rücken, stärkt die Muskulatur, verbessert die Haltung und sorgt insgesamt für eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Produktivität. Und wenn dann irgendwann die Füße oder Knie vom Stehen wehtun: Tischaufsatz zusammenklappen, zurückgeben und im Sitzen weitermachen.

Ausprobieren? Wenden Sie sich an die (Lesesaal-)Infoplätze!

Zuerst veröffentlicht am 1. Dezember

Digital Humanities @UOS 1/26 #2: Leseliste goes Wissensgraph

Aus dem Arbeitskreis Digital Humanities & Friends:
Die Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung (NGHM) hat einen digitalen Wissensgraphen entwickelt, der 65 ausgewählte historische Werke nicht nur linear, sondern beispielsweise entlang von Themen, Sprachen und Schwierigkeitsgraden erkundbar macht. Die Werke reichen thematisch von Holocaust-Forschung über postkoloniale Theorie bis hin zu Migrationsgeschichte und Geschichtstheorie.

Ziel ist es nicht, einen Kanon festzuschreiben, sondern zentrale Debatten sichtbar zu machen, indem Beziehungen zwischen Autor*innen, Werken und Themenfeldern dargestellt werden. Neue Titel, ergänzende Standortnachweise, Kurzbesprechungen und biografische Informationen sollen nach und nach hinzukommen. Vorschläge und kritische Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht.

Der Wissensgraph will dazu einladen, selbstständig zu lesen, Fragen zu stellen und eigene Positionen zu entwickeln.
Er verbindet die Infrastruktur der Universitätsbibliothek mit digitalen Visualisierungen – und überlässt die eigentliche intellektuelle Arbeit bewusst den Lesenden.
Entdecken Sie den Wissensgraphen unter reader.nghm-uos.de und nutzen Sie ihn als Ausgangspunkt für Ihr eigenes historisches Lernen.

Alle Werke sind über die Universitätsbibliothek Osnabrück analog oder digital zugänglich.
Falls Sie dennoch einen Titel vermissen sollten, schicken Sie gerne einen Anschaffungsvorschlag.

Eine ausführliche Beschreibung des Wissensgraphen findet sich im NGHM-Blog auf hypotheses.org.

Beitrag von Kerstin Strotmann-Frehe, DH @UB

Keine Online-Fernleihe vom 6. bis 8. Februar

Wegen umfangreicher Systemarbeiten bei unserem Bibliotheksverbund GBV steht die Online-Fernleihe incl. verbundübegreifender Fernleihe von Freitag, dem 6.2., bis Sonntag, dem 8.2., nicht zur Verfügung. In der Zeit können keine Fernleihbestellungen aufgegeben werden, Fernleihkonten sind nicht aufrufbar und damit auch keine Guthabenabfragen oder Prüfungen von Bestellungen. Über den Abschluss der Arbeiten und die Freischaltung der Fernleihfunktionen informiert am 8.2. die Startseite des Gemeinsamen Verbundkatalogs GVK.