Noch 1 Woche bis „LN’17“ – Kampf dem Schreibkrampf

Lotus Position

By Bryan Helfrich, Alias52 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Am Donnerstag, dem 2. März, laden wir Sie zur Nachtschicht ein: in der Bibliothek Alte Münze (Eingang Neubau/Kamp) findet von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts die „5. Osnabrücker Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ statt.

Universitätsbibliothek und Schreibwerkstatt haben ein abwechslungsreiches Programm rund um das wissenschaftliche Arbeiten zusammengestellt. Nutzen Sie die Gelegenheit, lassen sich neue Impulse geben und arbeiten Sie unter Gleichgesinnten an Ihren jeweiligen Schreibprojekten.

Der Geist ist willig, aber das Fleisch wird nach Stunden am Schreibtisch schwach? Auch hieran haben wir gedacht und sorgen mit Yoga, Schreibtischgymnastik und Lachmuskeltraining (oder auch Bibliothekskino genannt) für entspannende Zwischeneinlagen.

Sie können am 2. März nicht? Sehr schade, aber das bedeutet nicht, dass wir Sie im Regen stehen lassen. Schreibwerkstatt und Universitätsbibliothek haben das ganze Jahr über ein offenes Ohr für Ihre Fragen, Sie müssen sie nur stellen.

Save the date - 5. Osnabrücker Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten

Derzeit kein Zugang zu Elsevier-Zeitschriften des Jahrgangs 2017

Ausgangslage

Die Universitätsbibliothek hat in Abstimmung mit dem Präsidium zum 31. Dezember 2016 sämt­liche 109 Abonnements für Zeitschriften des Verlages Elsevier gekündigt.

Damit werden aktuelle Zeitschriftenausgaben des Elsevier-Verlages, die nach dem 1. Januar 2017 erscheinen, insbesondere für Angehörige der Universität Osnabrück (Studierende und Mitar­bei­ten­de) im Campus­netz und vor Ort an den Arbeitsplätzen in der Universität online nicht mehr zur Ver­fü­gung stehen.

*** Archivjahrgänge aus dem Jahr 2016 und älter sind weiterhin online erhältlich. ***

Hintergrund

Grund für die Kündigung sind derzeit laufende Gespräche der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die im Auftrag der Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier zu sogenannten Bundeslizenzen im Rahmen des Projektes DEAL geführt werden.

Bei den Verhandlungen, die 2016 begonnen haben, konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keine Einigung erzielt werden. Um den Verhandlungen Nachdruck zu verleihen, haben zum 31. Dezember 2016 zahlreiche Einrichtungen in Deutschland laufend gehaltene Zeitschriften des Verlages Elsevier gekündigt, so dass die aktuellen Zeitschriftenausgaben ab Januar 2017 bei diesen Einrichtungen online nicht mehr verfügbar sein werden. Neben der Universität Osnabrück gilt dies für circa 65 deutsche Hochschulen sowie weitere wissenschaftliche Institutionen. Die Gespräche zwischen Elsevier und HRK sollen nach einer Pause 2017 fortgesetzt werden.

Was ist DEAL?

Ziel des von der HRK initiierten DEAL-Projektes sind Vereinbarungen über Bundeslizenzen mit großen Wissenschaftsverlagen. Über diese Lizenzen sollen zukünftig alle Artikel dieser Wissen­schafts­verlage bundesweit zur Verfügung stehen. Die HRK fordert unter anderem, dass an DEAL teil­nehmende Einrichtungen einen dauerhaften Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio der Ver­lage erhalten, alle Publikationen von Autorinnen und Autoren aus deutschen Einrichtungen Open Access geschaltet (CC BY) werden und angemessene Preise nach einem einfachen, zukunfts­orien­tier­ten Berechnungsmodell vereinbart werden, das sich am Publikationsaufkommen orientiert.

Und nun?

Benötigen Sie einen Aufsatz aus dem Jahrgang 2017 einer der Elsevier-Zeitschriften (mit Verlags­an­gaben Elsevier, Elsevier Academic Press, Elsevier Pergamon), die wegen der Kündigung der Abon­ne­ments und Lizenzen zum 31.12.2016 derzeit nicht zur Verfügung stehen, so bietet die Univer­si­täts­bibliothek an, diesen für Sie kostenfrei über die Fernleihe zu beschaffen.

Nutzen Sie in diesem Fall bitte unser Eingabeformular für die Bestellung eines Zeitschriftenaufsatzes, die dort angegebene Gebühr wird nicht berechnet.

Überprüfen sollten Sie auf jeden Fall auch, ob es eine frei verfügbare Version des benötigten Zeitschriftenartikels gibt; für Recherchen hierzu eignen sich:

  • die Plattform BASE (multidisziplinäre Suchmaschine der Universität Bielefeld für wissenschaftliche Internet-Quellen),
  • das OADOI (Open Access Digital Object Identifier) sowie
  • die Internetseiten der Autorinnen und Autoren.

Als Metasuchmaschine kann auch der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) mit der Auswahl „Digitale Medien“ genutzt werden.

Bei Fragen zu Fernleihe und Dokumentlieferung helfen wir Ihnen gerne weiter.
Wenden Sie sich bitte an:

Carolin Schwarte
Tel. +49 541 969-4323
fernleihe@ub.uni-osnabrueck.de

Stand: 22. Februar 2017

e-Tipp der Woche: American Doctoral Dissertations

Die Datenbank American Doctoral Dissertations™ besteht aus dem digitalisierten Druckindex US-amerikanischer Dissertationen von 1933 – 1955 (Titel des Druckwerkes: Doctoral Dissertations Accepted by American Universities (DDAAU) Vol. 1 – 22) und wurde Ende 2016 erweitert um Diplomarbeiten und Dissertationen von 1902 bis zur Gegenwart.
Suchbar sind Autor, Dissertationstitel, Fachgebiet und der Universitätsort.
Die Datenbank bietet jetzt eine noch größere Abdeckung zur Forschung des 20. Jahrhunderts sowie Zugang zu Volltexten.
Sie umfasst insgesamt mehr als 172.000 Diplomarbeiten und Dissertationen einschließlich 80.000 neue Zitierungen.
Die neuen Zitierungen beinhalten einen Link, um – sofern vorhanden – auf Volltexte über das Institutional Repository mit Diplomarbeiten oder Dissertationen zugreifen zu können, wie zum Beispiel OhioLINK, Rochester Institute of Technology und North Carolina State University.
Die Datenbank ist als Open Access Datenbank frei zugänglich.

Noch 2 Wochen bis „LN’17“ – „Zitieren statt Plagiieren“ leichter gemacht

Grafische Darstellung der Seiten in Guttenbergs Doktorarbeit, die laut Guttenplag-Wiki Plagiate enthalten (Stand 3. April 2011)

Grafische Darstellung der Seiten in Guttenbergs Doktorarbeit, die laut Guttenplag-Wiki Plagiate enthalten (Stand 3. April 2011)

Auch wenn sich die Hysterie um Guttenberg, Schavan und Konsorten langsam gelegt hat: die Fragen

  • Was darf ich zitieren?
  • Was muss ich zitieren?
  • Wie zitiere ich richtig?
  • Wie schütze ich mich selbst vor dem Vorwurf unsauberen Arbeitens?

treiben noch immer viele Studierende um.

Gerade bei den beiden letzten Punkten können Literaturverwaltungsprogramme wertvolle Hilfe sein. Daher widmen wir diesen Werkzeugen im Rahmen der „5. Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ gleich eine ganze Stunde. Um 18 Uhr wird unter dem Motto die Qual der Wahl [Login bei Stud.IP erforderlich] nicht nur knapp erläutert, was Literaturverwaltungsprogramme sind und leisten, es werden auch verschiedene Programm kurz angetestet und Tipps gegeben, worauf man bei der Auswahl eines Programmes achten sollte.

Sie können am 2. März nicht? Sehr schade, aber das bedeutet nicht, dass wir Sie im Regen stehen lassen. Schreibwerkstatt und Universitätsbibliothek haben das ganze Jahr über ein offenes Ohr für Ihre Fragen, Sie müssen sie nur stellen.

Save the date: 5. Osnabrücker

e-Tipp der Woche: SURF – Sport und Recherche im Fokus

Logo Suche und Recherche im Fokus (SURF)

SURF ist seit 2016 das neue Sportinformationsportal des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) und bietet Zugriff auf eine täglich wachsende Datenbasis, die derzeit aus über 235.000 Literaturnachweisen, 5.500 AV-Medien und qualitätsgeprüften Internetquellen sowie aus über 7.000 Projektdatensätzen besteht.

Hervorgegangen aus den Portalen BISp-Datenbanken und SPORTIF bietet SURF als „One-Stop-Shop“ u.a. mittlerweile Zugriff auf 15.000 frei verfügbare Publikationen. Das BISp wertet dafür neben Monografien und Sammelbänden über 160 wissenschaftliche Zeitschriften systematisch und zeitnah aus.
Hinzu kommen in dem neuen Portal externe sportrelevante Quellen, z.B. aus der internationalen Medizindatenbank PubMed Central, dem Directory of Open Access Journals (DOAJ) oder den Kongressberichten der International Society of Biomechanics in Sports. Dieser Bestand wird sukzessive ausgebaut.

Enthaltene BISp-Datenbanken:

  • Literatur (SPOLIT)
  • Projekte (SPOFOR)
  • AV-Medien (SPOMEDIA)
  • Internetquellen (Fachinformationsführer Sport / FIF)

Recherchen können gleichzeitig in allen Datenbanken oder auch jeweils einzeln erfolgen.

Weiterführende Informationen zu SURF und dem BISp erhalten Sie auf der SURF-Themenseite des BISp.

Buchrückgabeautomat in der Bibliothek Alte Münze steht nicht zur Verfügung

In der Bibliothek Alte Münze ist der Buchrückgabeautomat wegen eines
technischen Defektes derzeit nicht in Funktion. Wir wären daher dankbar,
wenn Sie Bücher außerhalb der Öffnungszeiten unserer Leihstellen
(freitags nach 16 Uhr und samstags) an unseren anderen Standorten,
vornehmlich den Bereichsbibliotheken Rechts- und
Wirtschaftswissenschaften (Ecke Martinistraße/Heger-Tor-Wall) und
Naturwissenschaften/Mathematik (Gebäude am Westerberg), über die dort
aufgestellten Rückgabeautomaten zurückgeben würden. In dringenden Fällen
ist die Rückgabe am Infoplatz in der Bibliothek Alte Münze möglich, dort
kann aber keine Rückgabequittung ausgestellt werden.

Wir danken für Ihr Verständnis!

Noch 3 Wochen bis „LN’17“ – Wie klappt es eigentlich mit der juristischen Hausarbeit?

Jurastudenten aufgepasst: Auch 2017 laden Schreibwerkstatt und Universitätsbibliothek wieder zur Nachtschicht in der Alten Münze ein. Am Donnerstag, dem 2. März 2017, findet in der Bibliothek Alte Münze (Eingang Neubau/Kamp) von 18 bis 1 Uhr die “5. Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ statt.

Müssen Sie eine juristische Hausarbeit schreiben, wissen aber nicht so recht, wie und wo Sie anfangen sollen?

Dann nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie zur Nachtschicht einmal in die Alte Münze statt ins Juridicum. Ab 19 Uhr erfahren Sie im Zimeliensaal, wie Sie in beck-online, DER juristischen Datenbank, recherchieren können, welche Formalia oder Zitierregeln für die juristische Hausarbeit gelten  – und Sie haben ausreichend Zeit, eigene Fragen zu stellen.

Sie sind gar kein Jura-Student? Kein Problem, Schreibwerkstatt und Universitätsbibliothek haben auch dieses Jahr wieder ein Programm zusammengestellt, bei dem für jeden etwas dabei sein sollte, mehr dazu in Kürze.

Sie können am 2. März nicht? Sehr schade, aber das bedeutet nicht, dass wir Sie im Regen stehen lassen. Schreibwerkstatt und Universitätsbibliothek haben das ganze Jahr über ein offenes Ohr für Ihre Fragen, Sie müssen sie nur stellen.

Save the date - 5. Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten am 2. März 2017

Wissenschaftsdonnerstag am Westerberg: Psychologie-Datenbanken und E-Dissertationen

wissenschaftsdonnerstag_iconAm kommenden Donnerstag, 9. Februar 2017 , findet der letzte „Wissenschaftsdonnerstag am Westerberg“ im Wintersemester 2016/2017 statt.

Vormittags (10:30-12:00 Uhr) steht das Thema „E-Dissertation für Naturwissenschaftler/innen“ auf dem Programm. E-Dissertationen sind eine unkomplizierte, schnelle und vor allem kostenlose Möglichkeit, Ihrer Veröffentlichungspflicht zu genügen. Sie haben hier die Möglichkeit, all Ihre Fragen mit dem Koordinator für E-Medien zu klären.

Nachmittags können Sie sich dann über die Recherche in Psychologie-Datenbanken informieren und beraten lassen (14:00-15:30 Uhr). PsycINFO und Psyndex weisen deutschsprachige und internationale Literatur zur Psychologie nach. Über den Thesaurus der American Psychological Association (APA) können Sie zielgenau nach Schlagworten suchen. Der Fachreferent für Psychologie zeigt Ihnen gern, wie es geht.

Der „Wissenschaftsdonnerstag am Westerberg” ist ein neues Beratungsangebot für Promovierende und fortgeschrittene Studierende. Die verschiedenen Themen und Termine entnehmen Sie bitte dem Programm für das Wintersemester.

Damit sich die Fachreferentinnen und Fachreferenten besser auf ihre individuellen Fragen einstellen können, bitten wir um eine vorherige Anmeldung zur Thekensprechstunde. Die ausgefüllten Anmeldeformulare können in der Bereichsbibliothek Naturwissenschaften / Mathematik abgegeben werden. Oder mailen Sie uns Ihre Anmeldung: renate.pieper-bekierz@ub.uni-osnabrueck.de oder infon@ub.uni-osnabrueck.de.

e-Tipp der Woche: Clio Online – Fachportal für die Geschichtswissenschaften

Clio-online bietet für die Geschichtswissenschaften im deutschsprachigen Raum einen zentralen Einstiegspunkt in das Internet. Eine strukturierte Erschließung und Aufbereitung von Inhalten verknüpft fachhistorische Informationen mit der Möglichkeit zur Interaktion.

Clio-online bietet u.a. folgende Funktionen:

  • Web-Verzeichnis: Verzeichnisdienst für fachwissenschaftlich relevante Internetangebote;
  • Institutions-Verzeichnis: Hier werden die für die Geschichtswissenschaften wichtigsten Archive, Bibliotheken, Museen, Institute, Lehrstühle, Vereine, Verlage und weitere Einrichtungen nachgewiesen;
  • Metasuche: Mit Hilfe der Metasuchmaschine können Sie in einer repräsentativen Auswahl von Fachdatenbanken recherchieren; Bibliothekskataloge, Quellendatenbanken, Bibliographien und viele andere netzbasierte Fachdatenbanken werden parallel durchsucht.
  • Clio-Guide. Ein Handbuch zu digitalen Ressourcen für die Geschichtswissenschaften.

Das Portal wird von einem Netzwerk mehrerer Forschungseinrichtungen und Bibliotheken betrieben.