Universitätsbibliothek: Eventuell Einschränkungen wegen Glatteises

Angesichts des Glatteises, das stellenweise noch Vehrkehrsprobleme bereitet, sind am heutigen Mittwoch je nach der Situation vor Ort verspätete Öffnungszeiten und Serviceeinschränkungen möglich.

Wir informieren Sie an dieser Stelle über die Lage an den einzelnen Standorten.

Aktuell: Die Bereichsbibliothek Heger-Tor-Wall hat regulär um 8 Uhr geöffnet, auch die Bibliothek des ELSI ist jetzt offen. Die Bibliothek Alte Münze und die Bereichsbibliothek Westerberg öffnen um 9 Uhr.

Digital Humanities @UOS 1/26 #2: Leseliste goes Wissensgraph

Aus dem Arbeitskreis Digital Humanities & Friends:
Die Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung (NGHM) hat einen digitalen Wissensgraphen entwickelt, der 65 ausgewählte historische Werke nicht nur linear, sondern beispielsweise entlang von Themen, Sprachen und Schwierigkeitsgraden erkundbar macht. Die Werke reichen thematisch von Holocaust-Forschung über postkoloniale Theorie bis hin zu Migrationsgeschichte und Geschichtstheorie.

Ziel ist es nicht, einen Kanon festzuschreiben, sondern zentrale Debatten sichtbar zu machen, indem Beziehungen zwischen Autor*innen, Werken und Themenfeldern dargestellt werden. Neue Titel, ergänzende Standortnachweise, Kurzbesprechungen und biografische Informationen sollen nach und nach hinzukommen. Vorschläge und kritische Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht.

Der Wissensgraph will dazu einladen, selbstständig zu lesen, Fragen zu stellen und eigene Positionen zu entwickeln.
Er verbindet die Infrastruktur der Universitätsbibliothek mit digitalen Visualisierungen – und überlässt die eigentliche intellektuelle Arbeit bewusst den Lesenden.
Entdecken Sie den Wissensgraphen unter reader.nghm-uos.de und nutzen Sie ihn als Ausgangspunkt für Ihr eigenes historisches Lernen.

Alle Werke sind über die Universitätsbibliothek Osnabrück analog oder digital zugänglich.
Falls Sie dennoch einen Titel vermissen sollten, schicken Sie gerne einen Anschaffungsvorschlag.

Eine ausführliche Beschreibung des Wissensgraphen findet sich im NGHM-Blog auf hypotheses.org.

Beitrag von Kerstin Strotmann-Frehe, DH @UB

Digital Humanities @UOS 1/26 #1: Geschichte in WebApps

Aus dem Arbeitskreis Digital Humanities & Friends:
Beim „NGHM WebApp-Slam“ präsentierten am 21. Januar elf Studierende der Geschichtswissenschaft ihre im Wintersemester entwickelten Webanwendungen zu historischen Themen.
Ziel der Übung „Digital History Workshop“ an der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung war es, digitale Methoden nicht als Add-on, sondern als selbstverständlichen Teil historischer Arbeit in die Praxis umzusetzen.

Der Ansatz war experimentell: Statt auf klassische Programmierkurse setzte das Team um Prof. Dr. Christoph Rass auf „Vibe Coding“. Mit Hilfe generativer KI-Modelle wie Google Gemini, ChatGPT und AbacusAI erzeugten die Studierenden auf Basis natürlicher Sprache lauffähigen Code. Über GitHub und Netlify wurden die Projekte schließlich im Netz veröffentlicht.

Herausgekommen ist ein überraschend breites Spektrum an Anwendungen, das Geschichte von der Antike bis heute erfahrbar macht. Studierende wurden durch die Übung nicht nur zu Nutzer*innen digitaler Werkzeuge, sondern zu Akteur*innen und Entwickler*innen eigener Anwendungen.

Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung findet sich im NGHM-Blog auf hypotheses.org.

Beitrag von Kerstin Strotmann-Frehe, DH @UB

Offenes Angebot: Facharbeitensprechstunden

Das Facharbeitsthema im Seminarfach steht, jetzt muss ’nur‘ noch die Arbeit geschrieben werden? Aber wo und wie finde ich Quellen und Literatur? Und wie gehe ich vor, wenn ich so viel gefunden habe, dass ich gar nicht weiss, womit sinnvollerweise anfangen? Bei diesen und ähnlichen Fragen bieten wir auch 2026 unsere Unterstützung an im Rahmen offener Facharbeitensprechstunden, die an den vier Donnerstagen im Februar jeweils von 16 bis 18 Uhr stattfinden. Schülerinnen und Schüler sind mit ihren konkreten Themen und Fragen willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Die Facharbeitensprechstunden finden in der Bibliothek Alte Münze im Schulungsraum E39 im Erdgeschoss statt. Während der Sprechstunden stehen Ihnen Mitarbeiter(innen) aus dem Team der Universitätsbibliothek mit Rat und Tat zur Seite, helfen bei der Literatursuche in Katalogen und Datenbanken, geben Tipps zur Literaturauswahl und unterstützen Sie bei der Beschaffung von Büchern und Aufsätzen. Die Einzeltermine sind: 05.02., 12.02., 19.02. & 26.02.2026.

Tipp: Probieren Sie vorher schon mal den Onlinekurs zur Recherche aus.

Wegen Streiks: Bibliothek Alte Münze schließt heute um 18 Uhr

Infolge des Warnstreiks an der Universität Osnabrück im Rahmen des bundesweiten Branchenstreiktags im Öffentlichen Dienst der Länder muss die Bibliothek Alte Münze heute bereits um 18 Uhr schließen. Die Bereichsbibliotheken Heger-Tor-Wall und Westerberg bleiben aber regulär geöffnet.

Wir erbitten Ihr Verständnis.

eBooks der vormaligen Beck-eBibliothek auf Inlibra zugänglich

– und nun auch wieder per Online-Katalog!

Die bisher über die „Beck-eBibliothek“ angebotenen juristischen eBooks werden ab sofort auf der Plattform „Inlibra“ bereitgestellt, die Migration der Inhalte ist inzwischen erfolgt.
Die digitalen Fachbücher stehen also auf Inlibra zur Verfügung, und zwar im Campusnetz und remote per VPN. (Suchen Sie dort am besten so spezifisch wie möglich nach Verfasser*in und Titelstichwörtern, um das gewünschte Buch auf Inlibra zu finden.) Inzwischen sind die knapp 500 Katalogdatensätze aber auch sämtlich wieder im OPAC nachgewiesen, mit aktuellem Link zum Volltext, versteht sich.

Neue Tischaufsätze: Steh auf, wenn Du …

… zu lange gesessen hast und einen Haltungswechsel brauchst. Wer dabei weiterarbeiten will oder muss, kann sich dafür in den Bereichsbibliotheken ab sofort einen Tischaufsatz gegen Pfand ausleihen und seinen Arbeitsplatz im Nullkommanichts zum höhenverstellbaren Stehtisch umwandeln. Arbeiten im Stehen sorgt für eine bessere Durchblutung, entlastet den Rücken, stärkt die Muskulatur, verbessert die Haltung und sorgt insgesamt für eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Produktivität. Und wenn dann irgendwann die Füße oder Knie vom Stehen wehtun: Tischaufsatz zusammenklappen, zurückgeben und im Sitzen weitermachen.

Ausprobieren? Wenden Sie sich an die (Lesesaal-)Infoplätze!

Zuerst veröffentlicht am 1. Dezember

Universitätsbibliothek bleibt am 9. Januar 2026 geschlossen

Angesichts der vorhergesagten Wetterbedingungen bleibt die Universitätsbibliothek am Freitag, dem 9. Januar 2026, an allen Standorten geschlossen. Die Gebäude beziehungsweise Gebäudebereiche der Universitätsbibliothek sind an diesem Tag nicht zugänglich. Wir erbitten Verständnis für die Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Nutzer*innen & Mitarbeitenden und weisen auf die elektronischen Fachressourcen hin, die den Uniangehörigen rund um die Uhr off campus zur Verfügung stehen.

Ab Samstag, dem 10. Januar, für den zwar Winterwetter, aber keine Wettextreme vorausgesagt werden, öffnen die Standorte der Universitätsbibliothek wieder zu den regulären Zeiten.

Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek in den Weihnachtsferien der Universität

Die Universitätsbibliothek hat um Weihnachten und Neujahr folgende geänderte Öffnungszeiten:

Standort22.12.202523.12.202524.12.2025-04.01.2026
Bibliothek Alte Münze9-18 Uhr9-18 Uhrgeschlossen
Bereichsbibliothek Heger-Tor-Wall8-18 Uhr8-18 Uhrgeschlossen
Bereichsbibliothek Westerberg9-22 Uhr9-18 Uhrgeschlossen
Bibliothek des ELSIgeschlossengeschlossengeschlossen

Ab Montag, dem 05.01.2026, sind wir an allen Standorten wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da. Unsere elektronischen Ressourcen stehen Ihnen über VPN (vgl. UB@home) auch während der Feier- und Schließtage zur Verfügung.

By a Lady: 250 Jahre Jane Austen

Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle, der im Besitz eines schönen Vermögens ist, nichts dringender braucht als eine Frau.

So beginnt (in deutscher Übersetzung freilich) einer der bekanntesten Romane der Weltliteratur: Pride and Prejudice (dt. Stolz und Vorurteil) von der englischen Schriftstellerin Jane Austen, die vor 250 Jahren geboren wurde, am 16. Dezember 1775.
Die Ehe(anbahnungs)probleme des englischen Landadels, um die es hauptsächlich in ihren Romanen geht, faszinieren auch heute noch viele Leserinnen und Leser. Und auch im Kino ist Jane Austen allgegenwärtig. Sei es durch werkgetreue Verfilmungen wie Emma mit Gwyneth Paltrow in der Titelrolle oder moderne Bearbeitungen wie die Bridget-Jones-Reihe mit Renée Zellweger.

Wer jetzt mal wieder Lust auf Jane Austens Werke bekommt, der findet eine kommentierte Werkausgabe in der Bibliothek Alte Münze unter ELA A 9330 sowie viele Verfilmungen in der Mediathek.

Ein Blogbeitrag zum 16.12.2025 aus dem Fachreferat Anglistik