e-Tipp der Woche: Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft

Die BDSL oder auch Eppelsheimer-Köttelwesch, wie die Bibliographie verkürzt nach ihren Begründern genannt wird, ist die wichtigste bibliographische Informationsquelle für Germanisten mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft. Der Bereich Sprachwissenschaft wird nur in Auswahl berücksichtigt.

Die Datenbank erschließt vor allem die internationale germanistische Sekundärliteratur. Primärtexte sind nur verzeichnet, soweit sich die Sekundärliteratur des Berichtszeitraums auf sie bezieht. Nachgewiesen wird in der Online-Version die Literatur ab 1985.

Jährlich werden im Durchschnitt etwa 15.000 Titeleinträge erfasst, darunter Monographien, Dissertationen, Aufsätze aus Zeitschriften, Rezensionen in Auswahl, Beiträge aus Sammelwerken, Festschriften, Kongress- und Institutsberichte etc. Aktuell umfasst BDSL Online damit rd. 454.000 Titeldaten.

Offener Bibliometrie-Workshop am 26. Juli

Der in Kürze angebotene, dreistündige Bibliometrie-Workshop der Universitätsbibliothek für Studierende im Masterstudium, Promovierende und wissenschaftlich Mitarbeitende aller Fächer liefert einen kurzen Überblick über gängige Methoden, den „Impact“ von Zeitschriften, Organisationen, aber auch einzelnen Forschenden anhand von Publikationsdaten zu messen. Eine durchaus nicht unumstrittene, doch verbreitete Praxis, mit der die meisten Forschenden früher oder später konfrontiert werden, die sich aber eben auch aktiv für die eigene wissenschaftliche Profilierung nutzen lässt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung soll deshalb auf der „akademischen Selbstvermarktung“ liegen:
Sie lernen, wie Sie
– durch Anlegen von Autorenprofilen und AutorenIDs Ihre Sichtbarkeit im Web erhöhen und sicherstellen können, dass all Ihre Publikationen auch Ihnen zugeordnet werden,
– herausfinden, welche Zeitschriften in Ihrem Fachgebiet das größte wissenschaftliche Renommee genießen,
– Ihr eigenes wissenschaftliches Renommee überprüfen können,
– in Erfahrung bringen, welche Aufmerksamkeit Ihre Publikationen in den Social Media erzeugt haben.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Zeit & Ort:
  • Mittwoch, 26. Juli 2017
  • 09:30 – 12:30 Uhr
  • Gemeinsames Bibliotheksgebäude am Westerberg (Geb. 96), Schulungsraum im EG

Tragen Sie sich gerne via Stud.IP in die Veranstaltung ein.

Workshop zur Literaturverwaltung am 20. Juli: RefWorks, Citavi, EndNote & Co.

Die nächste große Arbeit oder Publikation steht an, und all die konsultierten Aufsätze, Monographien und Sammelbände liegen kreuz und quer über den Schreibtisch verstreut? Wer wissenschaftlich arbeitet, kennt die Momente, in denen man eben ein Zitat verifizieren, die eindeutige Zuordnung zwischen Daten und Quellenangaben absichern, eigene Notizen zu Literaturnachweisen oder -stellen durchsehen möchte – oder gar das Gefühl hat, den Überblick über die gesammelte Literatur zu verlieren.

Für Abhilfe sorgen Programme, die die Verwaltung und Verarbeitung wissenschaftlicher Literatur in strukturierter Form unterstützen und mittlerweile in großer Auswahl zur Verfügung stehen. Doch welches Produkt ist das Mittel der Wahl? RefWorks, Citavi und EndNote gehören sicherlich zu den meistgenutzten und bekanntesten Literaturverwaltungsprogrammen. Der Workshop „Literaturverwaltung im Vergleich“ bietet Gelegenheit, sich mit diesen drei Programmen und ihren Vorzügen vertraut zu machen, auch ganz praktisch.

  • Donnerstag, 20. Juli 2017
  • 09:30 – 12:30 Uhr
  • Gemeinsames Bibliotheksgebäude am Westerberg (Geb. 96), Schulungsraum im EG

Tragen Sie sich bitte via Stud.IP in die Veranstaltung ein.

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200. Todestag von Jane Austen

Am 18. Juli vor 200 Jahren starb Jane Austen im Alter von nur 41 Jahren. Mit ihren sechs Romanen hat sie sich in den Olymp der englischen Literatur geschrieben. Passend zu diesem Jubiläum sind viele Zeitungsartikel über ihr Leben und Werk erschienen, u.a. zur Frage, was Jane Austen mit dem Brexit zu tun hat, wieso Teenager sie nicht lesen sollten, wo man ihr Wohnhaus besichtigen kann und wo Jane Austen weltweit am beliebtesten ist.

Wer lieber die Werke von Jane Austen selbst lesen möchte – in English, of course – dem sei die Systemstelle ELA A 9330 im 1.OG der Bibliothek Alte Münze empfohlen, wo all ihre Bücher zu finden sind.

 

e-Tipp der Woche: Business Source Complete

Business Source Complete enthält die Volltexte von über 3.800 wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften, darunter 1.714 Peer-Review-Titel. Ferner werden über 4.400 Zeitschriften ausgewertet. Die Datenbank deckt alle Themenbereiche der Wirtschaftswissenschaften ab und umfasst neben den Zeitschriften noch weitere Volltextangebote:

  • 40.000 Autorenprofile
  • über 900 eBooks
  • über 17.000 Firmenprofile
  • über 1.400 Country Economic Reports
  • über 7.600 Industry Reports
  • 8.800 Interviews (Executive & Analyst)
  • sowie Fallstudien, Videos mit Seminaraufzeichnungen, SWOT-Analysen, Working Papers u.v.m.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Datenbank und zu verschiedenen Rechercheoptionen.
Zusätzlich ist eine simultane Suche in BSC und EconLit with Fulltext möglich.

e-Tipp der Woche: ABELL

Die Annual Bibliography of English Language and Literature (ABELL) ist eine der wichtigsten Fachbibliographien zur Anglistik und Amerikanistik. Sie verzeichnet Monographien, Aufsätze, Dissertationen und Rezensionen. Folgende Gebiete werden abgedeckt: englische Sprache (v.a. Syntax, Phonologie, Lexikologie, Semantik, Stilistik und Dialektologie), englischsprachige Literatur (alle Gattungen und Arten, daneben Literaturtheorie sowie Studien zu einzelnen englischen, amerikanischen und postkolonialen Autoren) sowie angrenzende Bereiche wie Folklore und Buchwissenschaft.

Es gibt zwischen der ABELL und der MLA International Bibliography natürlich Schnittmengen, doch mehrere Untersuchungen haben nachgewiesen, dass der Anteil der Unikate in beiden Datenbanken so groß ist, dass man unbedingt in beiden Datenbanken recherchieren sollte. Im Gegensatz zur MLAIB weist ABELL außerdem auch Rezensionen nach.

Die Datenbank ist Bestandteil von Literature Online. Eine gemeinsame Suche in beiden Datenbanken ist möglich und liefert Ihnen häufig auch sofort die Volltexte.

Ein Schritt auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit in der Bibliothek Alte Münze

Elf höhenverstellbare, mit Abmessungen von 120 x 80 cm großzügig ausgelegte Arbeitstische sind in der Bibliothek Alte Münze eingetroffen und werden in den nächsten Tagen in den Lesesälen im 2. und 3. Obergeschoss sowie im Zeitschriftenmagazin bei der Schulbuchsammlung für die Benutzung zur Verfügung stehen. Mit den neuen Tischen können sich Benutzerinnen und Benutzer mit eingeschränkter Mobilität, mit Problemen des Stütz- und Haltungsapparates und ähnlichen Beeinträchtigungen Arbeitsplätze nach ihren Bedürfnissen einstellen. Wir bitten dementsprechend, solche Tische, die ansonsten allen Benutzerinnen und Benutzern ebenso zur Verfügung stehen, bei Bedarf freizumachen.

e-Tipp der Woche: zbMATH

Die Datenbank zbMATH ist eine zentrale bibliographische Datenbank auf dem Gebiet der Mathematik und ihrer Anwendungen. Sie referiert und dokumentiert in multilingualer Form neben Originalarbeiten aus über 3.500 mathematischen Zeitschriften und 1.100 Buchreihen auch Buchbesprechungen und Konferenzberichte aus der reinen und angewandten Mathematik sowie angrenzenden Gebieten wie z.B. Informatik und theoretischer Physik.
Die einzelnen, von der Redaktion oder von unabhängigen Wissenschaftlern erstellten Referate erscheinen überwiegend in englischer Sprache, teilweise werden auch Abstracts der Originalarbeiten abgedruckt. Die Datenbank ist von hohem Wert für die mathematische Forschung.
Enthalten sind über 3.500.000 Einträge aus dem Zeitraum 1868 – heute , durch Retrodigitallisierungen zum Teil auch ältere (Stand: Juni 2017).
Die Daten des Jahrbuchs über die Forschritte der Mathematik (1868 – 1942) sind vollständig integriert.
zbMATH beinhaltet über 2 Millionen Links zu Volltexten.

Die Suchfunktionalitäten ermöglichen das Filtern der Suchergebnisse nach Autoren, Journals etc. und auch die gezielte Suche nach Formeln und mathematischer Software.

Tipp: Sie können nicht nur direkt in der Datenbank zbMath suchen, bei vielen Monographien mit mathematischem Bezug im Bestand der Universitätsbibliothek finden Sie direkt im OPAC einen Link zur entsprechenden Rezension in zbMath: eine willkommene und schnelle Hilfe bei der Entscheidung, ob sich ein Blick in das entsprechende Buch lohnen würde.

e-Tipp der Woche: Literaturdatenbank Berufliche Bildung

Die Literaturdatenbank Berufliche Bildung LDBB weist die deutschsprachige Fachliteratur zu allen Aspekten des Themenbereichs Berufsbildung und Berufsbildungsforschung ab dem Erscheinungsjahr 1988 systematisch nach.

Die derzeit rund 60.000 Literaturnachweise sind neben bibliografischen Angaben jeweils mit Schlagwörtern, Abstracts und einer Klassifikation inhaltlich erschlossen.
Ausgewertet für die Literaturdatenbank werden Zeitschriftenaufsätze, Sammelbandbeiträge, Monografien, Konferenzschriften und graue Literatur.
Der Schwerpunkt der Literaturdatenbank liegt auf acht Themenfeldern.

Themenfelder der Literaturdatenbank Berufliche Bildung

  • duales System, Berufsbildungssystem
  • Ausbildungsstellenmarkt und Beschäftigungssystem
  • Berufs- und Qualifikationsforschung
  • sozialwissenschaftliche und ökonomische Grundlagen der Berufsbildung
  • Gestaltung und Ordnung der beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • betriebliches und schulisches Lernen
  • Personengruppen in der beruflichen Bildung
  • internationale Berufsbildung, internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildung.

Zunehmend werden in der LDBB Online-Dokumente nachgewiesen, die über die URL mit den jeweiligen Volltexten verlinkt sind. Hierzu gehören u. a. alle Internetpublikationen des Bundesinstituts für Berufsbildung und Fachbeiträge aus ausgewählten Online-Zeitschriften.

Weiterhin erscheint alle zwei Monate der Infodienst Aktuell & lesenswert: Neues aus der Literaturdatenbank Berufliche Bildung (LDBB). Er informiert über ausgewählte Neuzugänge in der LDBB und umfasst Monografien, Online-Publikationen und Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden.

Letzter Wissenschaftsdonnerstag im Sommersemester: Medizinische Recherche

Die offenen Sprechstunden der UB-Fachreferate gehen in die letzte Runde:

Am Donnerstag, dem 6. Juli, stehen von 10:30 bis 12 Uhr sowie von 14:00 bis 15:30 Uhr medizinische Fachdatenbanken auf dem Programm. Jeweils 90 Minuten lang besteht Gelegenheit, sich in der Bereichsbibliothek Naturwissenschaften / Mathematik zum Thema beraten zu lassen; Treffpunkt ist die Informationstheke im 3. Obergeschoss, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.