@Apple-Nutzende: Hinweis zu EndNote X9

Nach einem Update auf macOS Catalina ist EndNote X9 neu zu installieren, soweit nicht die aktuellen EndNote X9-Updates installiert waren. Nutzen Sie dazu bitte die Installationsseite der UB: https://s.ub.uos.de/x9endnote.

EndNote X9 ist eines der Literaturverwaltungsprogramme, die von Studierenden und Mitarbeitenden der Universität Osnabrück im Rahmen von Campuslizenzen kostenlos genutzt werden können. Informieren Sie sich über dieses oder die alternativen Programme gerne auf unserer Informationsseite zu Literaturverwaltung.

Was ist Open Access?

Open Access (OA) ist ein alternativer Publikationsweg zu herkömmlichen Vertriebswegen von Verlagen und dem Ziel verpflichtet, wissenschaftliche Publikationen weltweit und in der Nutzung kostenlos öffentlich im Internet zugänglich zu machen.

Die Universität Osnabrück bekennt sich zum Prinzip des Open Access im Sinne der Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities von 2003. Zu den Unterzeichnern der „Berliner Erklärung“ gehörten seinerzeit außer Hochschulrektorenkonferenz und Wissenschaftsrat u. a. die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie die Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft u. a. m. Seither haben sich zahlreiche nationale und internationale Institutionen dieser Initiative angeschlossen und Open Access explizit in ihre Zielvereinbarungen und Leitbilder aufgenommen.

Die Vorteile von OA liegen auf der Hand:

Der weltweite öffentliche Zugang zu wissenschaftlichen Informationen erhöht Sichtbarkeit und Transparenz von Forschung. Schon heute werden Publikationen, die OA verfügbar sind, nachweislich häufiger zitiert und damit besser wahrgenommen. Dokumente können nicht nur schneller, sondern auch angereichert durch multimediale Elemente oder OA publizierte primäre Forschungsdaten veröffentlicht werden. Die Nachnutzbarkeit von wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten steigert die Effizienz wissenschaftlicher Arbeit.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Wege des OA-Publizierens:

Der goldene Weg ist das Erstpublizieren in originären und qualitätsgeprüften OA-Zeitschriften (oder auch OA–Monografien). Die eingereichten Manuskripte durchlaufen dabei in aller Regel den gleichen Qualitätssicherungsprozess (Peer Review) wie Publikationen in traditionellen Zeitschriften. Auch die Veröffentlichung in OA-Zeitschriften verursacht Kosten, die in der Regel als Article Processing Charges (APC) auf die Autoren umgelegt werden.  Die Zahl der OA-Zeitschriften steigt stetig: Verzeichnete das Directory of Open Access Journals (DOAJ) 2009 noch 4.000 qualitätsgeprüfte OA-Zeitschriftentitel, so sind es heute bereits über 13.842 Journals.

Als grüner Weg wird die OA-Zweitveröffentlichung einer Publikation auf einem fachlichen oder institutionellen Repositorium bezeichnet. Veröffentlichungen auf Repositorien sind in aller Regel kostenfrei. Dabei muss gegebenenfalls eine gesetzliche oder verlagsvertragliche Embargofrist eingehalten werden. Welche Spielräume der Autorinnen und Autoren in Bezug auf Embargofrist und Publikationsversion hat, fixiert der jeweilige Verlagsvertrag. Publizierende sollten sehr genau darauf achten, nicht ausschließliche Nutzungsrechte an den Verlag zu übertragen, sondern sich die Möglichkeit einer OA-Zweitveröffentlichung erhalten und diese nutzen. Einen Überblick darüber, was Verlage auf dem “grünen Weg” gestatten, gibt die SHERPA/RoMEO-Liste.

Rechtliche Aspekte des OA:

Die Urheberrechte von OA-Publikationen verbleiben bei den Autorinnen und Autoren, die einem Verlag bzw. einem Repositoriumbetreiber lediglich ein nicht-ausschließliches oder einfaches Nutzungsrecht einräumen. Was nach der Veröffentlichung durch Nutzer mit dem Dokument geschehen darf (z.B. Bearbeitung, kommerzielle Nutzung etc.), kann z.B. in Creative Commons Lizenzen geregelt werden.

Geänderte Öffnungszeiten am 31. Oktober 2019

Am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019 (Reformationstag), ist die Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Alle anderen Standorte der Universitätsbibliothek bleiben an diesem Tag geschlossen.

Unsere elektronischen Dienstleistungen stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung, und wir wünschen einen schönen Feiertag.

Online-Trainings für EBSCO-Datenbanken im Oktober

Der Provider EBSCO bietet regelmäßig Online-Schulungen für seine Datenbanken an. Nutzung und Funktionalitäten der Recherchetools werden in diesem Rahmen in ca. 60 Minuten interaktiv vermittelt und Nutzende bei der Entwicklung effizienter Suchstrategien unterstützt. Die Teilnahme ist für Angehörige der Universität Osnabrück kostenlos. Im Oktober, rechtzeitig vor Beginn der Vorlesungen stehen noch folgende Trainings auf dem Programm:

Historical Abstracts™ with Full Text
Die Datenbank Historical Abstracts ist eines der wichtigsten Referenzwerke im Bereich der Geschichtswissenschaften und verzeichnet Literatur zur Geschichte aller Länder (außer USA und Kanada) ab 1450 bis zur Gegenwart. Historical Abstracts with Full Text bietet zusätzlich Zugriff auf die Volltexte von über 550 Zeitschriften und über 140 Büchern. Die Schulung gibt einen detaillierten Überblick über den Inhalt, die Indizierung und Suchmöglichkeiten in der Datenbank.

 

Business Source®
In dieser Schulung werden mehrere Suchstrategien in der wichtigsten Datenbank für betriebswirtschaftliche Literatur vorgestellt. Neben der Nutzung des Thesaurus werden die komplexe Suche und die Suche nach Firmeninformationen vorgestellt. Es wird auch auf die größte Version, die Business Source Ultimate, eingegangen.

 

PsycINFO® & PSYNDEX 
Dies ist eine Einführung in die Nutzung der beiden wichtigsten Psychologiedatenbanken im deutschsprachigen Raum. Themen: Suchstrategien und Thesaurus, Speichern und Exportieren von Ergebnissen, der EBSCOhost®-Ordner sowie das Einrichten von Alerts (Benachrichtigungen).

 

Suchstrategien in CINAHL®
Dies ist eine Einführung in die wichtigste Datenbank für Pflegewissenschaften. Themen sind Suchstrategien und Thesaurus, Speichern und Exportieren von Ergebnissen, der EBSCOhost®-Ordner sowie Alerts (Benachrichtigungen).

IKFN @Alte Münze: Information & Nutzungsmodalitäten

Der IKFN-Bestand ist aus dem ehemaligen Haus der Landwirtschaft umgezogen in die Bibliothek Alte Münze (wie vor einigen Monaten schon der IMIS-Bestand) und steht in unveränderter systematischer Aufstellung nun in der Rollregalanlage im Untergeschoss. Die Bände erhielten zusätzlich zu den bisherigen Signaturen eine Numerierung von 1 bis …, um Orientierung und Ordnungsarbeiten zu erleichtern. Bei Bedarf werden Bände von Mitarbeiterinnen der UB aus dem Bestand geholt und gegen Pfand zur Benutzung im Lesesaal ausgegeben. Anfragen sind bitte an die Information im Lesesaal 2 zu richten. Im OPAC ist der neue Standort bereits eingetragen, statt unter Sonderstandort S-4 finden sich die Exemplare jetzt unter B-IKFN. Nach der buchtechnischen Bearbeitung werden die Bände voraussichtlich im Lauf des letzten Quartals 2019 für die Kurzausleihe über Nacht bzw. übers Wochenende zur Verfügung stehen.

e-Tipp der Woche: EUROPA – die offizielle Website der Europäischen Union

EUROPA.eu gewährt Zugang zu allen offiziellen Webseiten der Europäischen Union, mit denen sich das Tagesgeschehen verfolgen lässt und man sich über den Stand der europäischen Integration informieren kann. Aktuelles „Topthema“ im Newsbereich rechts, wen wunderte es: Brexit.

Zugänglich sind ebenfalls alle geltenden und in Vorbereitung befindlichen Rechtsakten und Links zu den Webseiten der verschiedenen EU-Organe und Institutionen. Nutzer*innen können sich hier einen Überblick über sämtliche Politikbereiche verschaffen, in denen die Europäische Union aufgrund der ihr durch die Verträge übertragenen Zuständigkeiten tätig ist.
Einen Einstieg in verschiedene Bereiche für verschiedene Zielgruppen sowie Zugang zu allen amtlichen Dokumenten liefert die Unterseite Dokumente und Publikationen.
Webseiten werden in den Sprachen aller EU-Mitgliedsstaaten angeboten, aber nicht jedes Dokument liegt in allen Amtssprachen vor.

1999-2019-2039: DINI feiert – UB bat ins Schloss

Wie ist es um die Digitalisierung in Forschung und Lehre bestellt? Wie werden Künstliche Intelligenz, Virtual & Augmented Reality, smarte Technologien etc. Universitäten und Forschungseinrichtungen, akademisches Lehren & Lernen und die Gesellschaft als solche in Zukunft beeinflussen? Wie wird es morgen sein oder zwanzig Jahre weiter? Damit beschäftigte sich die 20. Jahrestagung der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) am 8. und 9. Oktober in der Aula des Osnabrücker Schlosses. Gastgeberin der Jubiläumstagung war die Universitätsbibliothek.

Seit 1999 vernetzt die DINI Hochschulen, wissenschaftliche Bibliotheken, Medienzentren und Rechenzentren in Deutschland und fördert die Entwicklung digitaler Dienstleistungen und Informationsinfrastrukturen für die digital arbeitende Wissenschaft. An der Universität Osnabrück sprachen zum Geburtstag Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und ihren Informationsinfrastrukturen, aber auch Unternehmensvertreterinnen und -vertreter über Strategien, Entwicklungen und Projekte und diskutierten lebhaft mit dem Plenum.

e-Tipp der Woche: Kubikat

Kubikat ist der gemeinsame Bibliothekskatalog der deutschen universitätsunabhängigen kunsthistorischen Forschungsinstitute:

  • Kunsthistorisches Institut in Florenz, Max-Planck-Institut
  • Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
  • Deutsches Forum für Kunstgeschichte, Paris
  • Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom

Die Datenbank enthält zur Zeit weit über zwei Millionen Titelnachweise, davon etwa 990.000 Nachweise für Aufsätze aus Fachzeitschriften, Kongresspublikationen, Festschriften, Ausstellungspublikationen etc., darunter auch Aufsätze aus Online-Zeitschriften.
Sie ist damit die größte kunsthistorische Bibliotheksdatenbank weltweit.
www.kubikat.org ermöglicht wahlweise die Einschränkung der Suche auf die Bestände einer einzelnen Bibliothek (mit Ausnahme der Aufsatznachweise).
Für die Bestände des Zentralinstituts für Kunstgeschichte ist ausgehend von der Titelvollanzeige die Option ZI-Dokumentlieferdienst nutzbar.

www.kubikat.org ist Teilnehmer an dem auf OCLC-WorldCat basierenden Art Discovery Group Catalogue.

Last Call: Online-Kurs Citavi testen?

Unsere Einführungskurse für das Literaturverwaltungsprogramm Citavi sind immer sehr gefragt. Grund genug für die Universitätsbibliothek, mit alternativen Formaten zu experimentieren!

Um den neu entwickelten Citavi-Online-Kurs zu optimieren, suchen wir nun Studierende, die die Betaversion des Kurses in den Semesterferien einmal ausprobieren und uns ihre Erfahrungen zu Semesterbeginn in einem gemeinsamen Feedback-Treffen schildern.

Was sollten Sie mitbringen?

  • erste Erfahrungen in Katalog- und Datenbankrecherche
  • Interesse an der Verwendung einer Software zur Literaturverwaltung
  • gerne auch erste Vorkenntnisse in Citavi oder einer anderen Literaturverwaltung (keine Voraussetzung!)
  • ungefähr vier bis fünf Stunden Zeit (incl. Feedback-Gespräch)
  • einen Rechner, auf dem Sie Citavi 6 (installieren und) nutzen können, Achtung: Citavi läuft nur unter Windows

Was haben Sie davon?

  • eine grundständige Einführung in ein sehr beliebtes, weil sehr nützliches Literaturverwaltungsprogramm
  • einen Fernleihscheck für 5 Fernleihen
  • einen Gutschein für einen individuellen Beratungstermin zu einem bibliothekarischen Thema Ihrer Wahl: sei es eine Rechercheberatung, eine Datenbankschulung oder ein anderes Thema aus unserem umfassenden Beratungsangebot

Und last not least unterstützen Sie Ihre Bibliothek dabei, den Service für Studierende und andere Nutzerinnen & Nutzer zu verbessern …
Dafür schon jetzt herzlichen Dank!
Haben wir Ihr Interesse wecken können? Dann bewerben Sie sich als Beta-Tester(in)!

Geänderte Öffnungszeiten am 3. Oktober 2019

Am Donnerstag, dem 3. Oktober 2019 (Tag der Deutschen Einheit), ist die Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Alle anderen Standorte der Universitätsbibliothek bleiben an diesem Tag geschlossen.

Unsere elektronischen Dienstleistungen stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung, und wir wünschen einen schönen Feiertag.