e-Tipp der Woche: Fachportal Pädagogik mit Literaturdatenbank FIS Bildung

Das Fachportal Pädagogik ist der zentrale Einstieg in die erziehungswissenschaftliche Fachinformation für Pädagoginnen und Pädagogen aus Forschung und Praxis. Nach seinem Relaunch vor zwei Jahren ist das Portal in die drei Bereiche Literatur, Forschungsdaten und Forschungsinformation gegliedert. Von Belang für Studium und Lehre ist insbesondere der erste: Rund um pädagogische Fachliteratur werden Services angeboten, die von der Recherche in Fachdatenbanken über die Ver­öffentlichung von Open-Access-Volltexten bis hin zu Angeboten für die Versorgung mit internationaler Literatur reichen.

Die Literaturrecherche basiert im Fachportal wie gewohnt auf der FIS Bildung Literaturdatenbank: Sie bietet Literaturnachweise zu allen Teilbereichen des Bildungswesens und enthält eine knappe Million Datensätze. Die Datenbank weist Monographien, Sammelwerksbeiträge und Aufsätze aus Fachzeitschriften nach. Die FIS Bildung Literaturdatenbank wird vierteljährlich aktualisiert (zuletzt am 23.10.2019). Erstellt wird dieser Informationsdienst vom Fachinformations-System Bildung (FIS Bildung) mit seinen fast 30 Kooperationspartnern aus Deutschland und der Schweiz. Die Koordinierungsstelle von FIS Bildung ist im Informationszentrum Bildung am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt angesiedelt.

e-Tipp der Woche: BibApp UOS

Nach dem Service für externen Zugriff auf lizenzierten Content steht auch diese Woche ein ganz praktischer e-Tipp auf dem Programm, der Recherche und Kontoverwaltung ‚mobilisiert‘: Denn die BibApp der Universitätsbibliothek ermöglicht die Arbeit mit dem Online-Katalog sowie den Zugriff auf das eigene Bibliothekskonto und UB[log] von unterwegs per Smartphone und Co.

Recherchierte Treffer lassen sich auf eine Merkliste setzen und exportieren. Medien können vorgemerkt und Verlängerungen getätigt werden. Ein gesonderter Tab steht für Recherchen im Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK) zur Verfügung.
All das geht schnell und intuitiv mit der BibApp UOS, die für Android- und iOS-Devices zur Verfügung steht und in den App-Stores kostenlos heruntergeladen werden kann.

Erweiterungsbau für die Bibliothek Alte Münze

22.12.2020 – Absperrungen sind verschwunden

Der Anbau geht in die letzte Phase seines Entstehens. Im 1. und 2. OG konnten die Staubschutzwände abgebaut werden, aus den Lesesälen ist der Blick in die neuen Räume, in denen noch kleinere Installationen und Einbauten vorgenommen werden müssen, frei. Im Erdgeschoss ist n och mehr zu tun, aber dort kann jetzt von außen ein Blick hinein geworfen werden, denn der Bauzaun vor dem Anbau wurde entfernt. Abgesperrt bleibt bis auf weiteres noch der Vorplatz der Bibliothek, er muß noch gründlich abgedichtet werden, damit wir im Untergeschoss künftig nicht mehr mit undichten Decken zu kämpfen haben.

 

 


11.11.2020 – Bauarbeiten nicht nur im Neubau

Mit der Errichtung des Anbaus muss auch das bestehende Bibliotheksgebäude „angefasst“ werden, und zwar nicht nur in Form von Wandöffnungen zum Anschluss des Neubaus: Der Brandschutz des gesamten Gebäudes muss den neuen Verhältnissen angepasst werden. Im Foyer der Bibliothek Alte Münze geschieht dies durch Installation eines Brandschutzvorhangs, weshalb wir dieser Tage nur einen eingeschränkten Service anbieten können.


 

 

13.10.2020 – Fassade schön

Mit dem Einbau der Fenster und spätestens seit dem Abbau des Krans Ende Juni hat sich am Anbau äußerlich nicht mehr viel verändert. Sichtbare Fortschritte sind jetzt die weitgehende Demontage des Gerüstes und der vollständige Einbau und vor allem die „Enthüllung“ der Fassadenelemente; man hat jetzt schon einen recht guten Eindruck von der künftigen Gestalt und Ansicht der Bibliothek.

Innen sind Trockenbauer und Installateure mit allen notwendigen Einbauten zugange.

 


14.5.2020 – Verglast und verkabelt

Corona hat zwar eine Zeitlang den Benutzungsbetrieb lahmgelegt, nicht aber die Arbeiten in und an der Bibliothek. Der Anbau hat mittlerweile verglaste Fenster und wurde mit zahlreichen Kabelsträngen versehen. Aber auch jetzt geht es teilweise noch sehr handfest zu – die vergangene Woche brachte noch einmal teils heftigen Lärm und Vibrationen.

 

 

 


3.3.2020 – Relative Ruhe

Nachdem es in der letzten Februarwoche wider Erwarten und anders, als hier irrtümlich in Aussicht gestellt, doch noch einmal extrem laut war, ist mit dem März tatsächlich eine relative Ruhe eingekehrt – zumindest an den beiden bisherigen Öffnungstagen der Bibliothek Alte Münze im März. Schaut man auf die aktuellen Bilder, sieht man nur eine fensterlose weite leere und staubige Fläche, wo früher die Cafeteria, Zwischenwände und die Arbeitsplätze im Bereich des bibliographischen Apparates waren. Tabula rasa für das Neue.

 

 

 

 

 


21.2.2020 – Der Lärm verebbt, der Staub legt sich

Die Teile der bisherigen Außenwand, die weichen mussten, sind gefallen und weggeräumt, der größte Lärm ist (fürs erste) verstummt, auch wenn immer noch zeitweise gebohrt und gehämmert wird. Leider haben die Staubschutzwände nicht überall ihrem Namen Ehre gemacht; im Lesesaal im 2. OG müssen stellenweise noch Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Sehen Sie sich bitte im Bereich Kunst/Musik vor.


14.2.2020 – Brechende Mauern

Seit über einer Woche dröhnen die Abbruchhämmer und erfüllen das Haus ganz bibliotheksuntypisch mit Lärm und Krach. Während im Erdgeschoss der größere Teil der Wand fallen musste, um später helle und lichte Zugänge zu den hier geplanten Gruppenarbeitsräumen, einem Schulungsraum und der erneuerten größeren Cafeteria zu ermöglichen, müssen im 1. und 2. OG nur Fensteröffnungen für die Durchgänge zu den künftigen Lesebereichen erweitert und jeweils ein kleiner Wartungszugang für die Technik gebrochen werden. Tatsächlich sind während dieser Arbeiten bestimmte Lesesaalbereiche kaum für konzentriertes Lernen und Arbeiten nutzbar. Wir bitten um Verständnis und empfehlen nochmals, es vielleicht auf einen Versuch in unseren anderen Bereichsbibliotheken ankommen zu lassen.


 

31.1.2020 – Staubschutzwände

Der Rohbau hat seine letzte Decke bekommen, nun geht es in der Bibliothek weiter: Das Foyer im Erdgeschoss ist nach Einbau der Staubschutzwand nahezu halbiert, im 1. OG werden die Wände gerade aufgebaut, bevor es nächste Woche auch im 2. OG losgeht. Noch ist es verhältnismäßig ruhig, aber wenn die letzte Staubschutzwand steht, wird es definitiv laut.


22.1.2020 – Das zweite Obergeschoss wartet auf seine Decke, der Bau „kommt ins Haus“

Mit dem neuen Jahr wurde an der Errichtung des 2. OG gearbeitet, aktuell laufen die Vorbereitungen für das Gießen der Decke und damit den Abschluss des Rohbaus. Um den Neubau an das bestehende Gebäude anzuschließen, müssen ab Ende Januar im Erdgeschoss sowie im 1. und 2. Obergeschoss Außenwände durchbrochen werden. Vorbereitend werden auf allen drei Ebenen Staubschutzwände eingezogen. Leider unvermeidlich sind folgende damit einhergehende Beeinträchtigungen für den Benutzungsbetrieb ab dem 27.1.:

  • Zeitweise massiver Baulärm durch Stemm- und Bohrarbeiten, Unruhe durch Materialtransporte und Installationsarbeiten
  • Schließung der Cafeteria zur Erweiterung und Neugestaltung im Zuge der Bauarbeiten

Die Zahl der Arbeitsplätze bleibt durch Umstellung der Tische erhalten, neben Lärm müssen wir jedoch auch stellenweise von niedrigen Raumtemperaturen ausgehen. Bitte erwägen Sie daher ggf. ein Ausweichen auf unsere anderen Bereichsbibliotheken. Besonders in unserer Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik am Westerberg ist eine große Zahl hochwertiger Arbeitsplätze vorhanden, auch Geisteswissenschaftler sind dort herzlich willkommen.


20.12.2019 – Ein weiteres Stockwerk steht und hat eine Decke

Pünktlich zu Weihnachten und zum Jahreswechsel wird das 1. OG des Anbaus mit einer Decke versehen, damit ist der Bau innerhalb von drei Wochen um ein Geschoss gewachsen. Fehlt noch das 2. OG, das – unter der Voraussetzung von weiterhin gutem Bauwetter – im Januar zu erwarten ist.

Alle Fotos: Universitätsbibliothek Osnabrück

Zugleich kommt im Januar der Bau „ins Haus“: Um den Anbau an die Bibliothek baulich anzuschließen, müssen Wanddurchbrüche im EG und 1. und 2. OG vorgenommen werden. Im Vorfeld werden in allen drei Etagen Staubschutzwände errichtet. Vorher muss teilweise Platz durch Verlagerung von Buchbeständen geschaffen werden. Betroffen ist davon besonders das 2. OG, von wo die „Autoren der Geisteswissenschaften“ und ein Großteil des Kunstbestands in die Rollregalanlage im UG umgestellt werden. All diese Maßnahmen, besonders aber die Arbeiten an den Wanddurchbrüchen werden mit Unruhe, mehr oder weniger Lärm und dem Verlust von einigen Arbeitsplätzen verbunden sein. Wir bitten um Verständnis und empfehlen, sich unsere anderen Standorte im Hinblick auf ihre Lern- und Arbeitsatmosphäre anzuschauen – besonders in der Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik am Westerberg steht eine große Anzahl an Arbeitsplätzen für unterschiedliche Ansprüche und Lerntypen bereit, und auch Geisteswissenschaftler sind dort willkommen.

 


29.11.2019 – Die erste Decke

Die erste Decke wird gegossen: Noch im November „steht“ also ein Geschoss und ist geschlossen. Mittlerweile wurde das Gerüst für den Aufbau der Verschalungen für das nächste Geschoss (1. OG) erhöht, die ersten Verschalungsplatten sind schon montiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


22.11.2019 – Die ersten Wände

Die ersten Wände stehen, für weitere sind die Verschalungen vorbereitet – man sieht, wie gleichsam riesige Gussformen vorbereitet werden und welche Mengen an Baustahl in einer dem Augenschein nach nicht übermäßig dicken Wand verarbeitet sind.

 

 

 

 

 

 


6.11.2019 – Der Kran kommt!

Einige Zeit war für Außenstehende kein rechter Fortschritt auf der Baustelle zu erkennen – das änderte sich am 6.11.: Mit Hilfe eines mächtigen Kranwagens wurde ein stationärer „Turmdrehkran“ auf den vorbereiteten Fundamenten errichtet. Wie Teile eines riesigen Baukastens wurden die Teile in- und aneinandergesteckt; schon am Nachmittag konnte der Kran in Betrieb genommen werden, und auch heute, am 7.11., werden den ganzen Tag über Materialien abgeladen.

 

 


24.9.2019 – Vorbereitende Arbeiten

Der Bauzaun steht schon seit einiger Zeit. Auf der Fläche für den Neubau wurde die Pflasterung entfernt und eine Abdichtung mit Teerbahnen aufgebracht.  Auf dem Kamp sorgt mittlerweile eine Asphaltschicht für den Schutz des Pflasters, wenn die Baufahrzeuge und Laster anfahren. Zur Zeit werden Fundamente für die Aufstellung des Krans vorbereitet.


Die Bibliothek Alte Münze wird durch einen Anbau an der Nordostseite des Gebäudes erweitert und erhält auf drei Geschossen (EG, 1. und 2. OG) zusätzliche Flächen für Lern- und Arbeitsplätze, Einzel- und Gruppenarbeitsräume, einen weiteren Schulungsraum und eine vergrößerte Cafeteria. Die Bibliothek des IMIS (derzeit im Untergeschoss untergebracht) wird ihren endgültigen Standort auch im Anbau erhalten, und im Zuge des Baugeschehens wird der Haupteingang der Bibliothek zum Kamp hin neu gestaltet.

Die Bauarbeiten beginnen am 2. September 2019, ein Bezug der neuen Räume ist für Ende 2020 bis spätestens Frühjahr 2021 geplant. Während der gesamten Bauzeit wird der Bibliotheksbetrieb in der Bibliothek Alte Münze weiter laufen, sämtliche Bestände bleiben zugänglich und wie gewohnt benutzbar. Einschränkungen wird es ab einer bestimmten Bauphase hinsichtlich der Zahl der Arbeitsplätze in den Lesesälen geben, und naturgemäß ist immer wieder mit Baulärm zu rechnen, der die ruhige Arbeitsatmosphäre in den Lesesälen leider zeitweilig beeinträchtigen wird. Durch zusätzliche Arbeitsplätze im UG werden wir Ausweichmöglichkeiten schaffen, als alternativen Lernort würden wir Ihnen ggf. auch unsere Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik am Westerberg empfehlen, wo eine große Zahl gut ausgestatteter und ruhiger Arbeitsplätze vorhanden ist.

Unmittelbar mit Beginn der Arbeiten ändert sich der Zugang zur Bibliothek insofern, als der Haupteingang vom/zum Kamp ab sofort nicht mehr benutzbar ist. Als Hauptzugang nutzen Sie bitte den Seiteneingang zwischen Alt- und Neubau (Geb. 9 und 10).

Über weitere Einzelheiten und den Fortschritt des Baus, besonders wenn sich Auswirkungen auf die Benutzung der Bibliothek ergeben, werden wir Sie kontinuierlich in unserem [UB]log, über Twitter und Instagram informieren.

e-Tipp der Woche: UB@home für externe Nutzung von E-Ressourcen

Häufig wird von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nachgefragt, ob sie die elektronischen Medien der UB auch von ihrem heimischen Rechner aus nutzen können. Die Antwort darauf lautet: Ja!

Angehörige der Universität Osnabrück können lizenzierte Online-Datenbanken und E-Journals, also alle Ressourcen mit einer gelben Ampel in der EZB oder DBIS, und natürlich auch eBooks vom heimischen Rechner aus nutzen. Die Lizenzkontrolle geschieht über einen IP-Check.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie extern auf diese Ressourcen zugreifen können:

  • Proxy-Server
    Wenn Sie über einen DSL-Anschluss verfügen, ist es am einfachsten, Sie tragen den Proxy-Server der Universität in Ihren Internet-Browser ein. Er fungiert als “Vermittlungsstelle” zwischen uniexternen PCs und dem Hochschulnetz
  • VPN-Dienst
    Das Rechenzentrum bietet einen VPN-Dienst (virtual private network) an, mit dem es möglich ist, Rechnern, die über andere Provider eine Verbindung zum Internet aufbauen, eine uniinterne IP-Adresse zuzuweisen.
  • Shibboleth
    Bei einigen Datenbanken, E-Journals und eBooks ist es möglich, sich über deren Homepages von außerhalb des Campus einzuloggen. Eine aktuelle Übersicht, welche Anbieter diesen Service bereits unterstützen, finden Sie in dieser Liste. Sie erhalten dort auch kurze Informationen darüber, wo Sie auf den jeweiligen Anbieter-Seiten die entsprechenden Login-Möglichkeiten finden, denn diese haben unterschiedliche Bezeichnungen, meistens „login via Shibboleth“ oder „institutional login“. Sie werden dann zu myUOS weitergeleitet, wo Sie sich mit Ihrer Nutzerkennung anmelden können. Anschließend müssen Sie einmalig die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Dann wird Ihnen eine „Digital ID-Card“ angezeigt, die Sie bestätigen müssen. Danach werden Sie von der Datenbank oder dem E-Journal als berechtigter Nutzer akzeptiert.

Voraussetzung für alle drei Möglichkeiten ist ein gültiges Benutzerkonto beim Rechenzentrum, das auch die Anleitungen zu den Diensten zur Verfügung stellt.
Aus lizenzrechtlichen Gründen ist bei einigen wenigen Datenbanken und E-Journals der Zugang vom heimischen Rechner nicht gestattet. Hierzu zählen insbesondere die Jura-Datenbanken Beck-online, Juris und Jurion. In derartigen Fällen sehen Sie jeweils einen entsprechenden Hinweis in der EZB- oder DBIS-Aufnahme.

Vortrag: NS – Gewalt – Gedächtnis

Im Rahmenprogramm zur Trostenez-Ausstellung spricht Dr. Thorsten Heese, Historiker und Kurator am Kulturhistorischen Museum der Stadt Osnabrück, am 28. November über das „Bildungspotenzial von NS-Geschichte in stadtgeschichtlichen Kontexten“:

Museumsquartier Osnabrück, Villa Schlikker, Heger-Tor-Wall 27
Do., 28. Nov. 2019, 19.00 Uhr

Die erinnerungskulturelle Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus bietet – gerade in Zeiten von wachsendem Populismus, einer Brutalisierung des öffentlichen Diskurses und steigender autoritärer Tendenzen – ein reiches Potenzial, um aufgrund historischer Erfahrungen in der Gegenwart eine kritische gesellschaftspolitische Debatte zu unterstützen. Regionale Bezüge führen dabei deutlich vor Augen, dass sich historische Entwicklungen nicht abstrakt in der Ferne, sondern ganz konkret ‚vor der eigenen Haustür‘ abspielen. Am Beispiel Osnabrücks soll diesbezüglich das Potenzial der regionalen NS-Geschichte für die Etablierung eines verantwortungsorientierten historischen Bewusstseins diskutiert werden. Dabei steht das Museumsquartier als öffentlicher geschichtskultureller Bildungs- und Kommunikationsort im Fokus. Mit seiner außergewöhnlichen räumlichen Konstellation – dem unmittelbaren Gegenüber von Felix-Nussbaum-Haus, das dem im Holocaust ermordeten Osnabrücker Maler Felix Nussbaum gewidmet ist, und NS-Topographie des ehemaligen Osnabrücker „Adolf-Hitler-Hauses“ – besitzt das Museum in der deutschen Museumslandschaft ein Alleinstellungsmerkmal.

Am 2.12.2019 vormittags kein OPAC, keine Ausleihe, keine Kassenautomaten!

Wegen tiefgreifender Arbeiten an unserem Bibliothekssystem kommt es am Montag, dem 2.12.2019, vormittags zu folgenden Einschränkungen an allen Standorten:

  • kein OPAC
  • kein Zugriff auf Ausleihkonten
  • keine Ausleihe von Büchern und Medien
  • Rückgabe nur ohne Beleg
  • keine Shopfunktion, keine Zahlung von Gebühren an den Kassenautomaten

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und bitten um Ihr Verständnis. Alle anderen Services stehen wie gewohnt zur Verfügung, die Öffnungszeiten aller Standorte bleiben unverändert.

Ausgezeichnet: »FriedensFreud und Krieges-Leid«

Mit dem erstmalig vergebenen Piepenbrock-StudierendenProjekt-Preis wurde am 14. November das studentische Team des Ausstellungsprojekts ausgezeichnet, das sich im WS 2018/19 Altdrucken aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges widmete: Alte Drucke aus dem Bestand der Universitätsbibliothek, weitere Quellen in Text und Bild sowie von den Ausstellungsmacherinnen verfasste Erläuterungen zu den thematischen Stationen und zu einzelnen Exponaten dokumentierten das mediale Echo von Schlüsselereignissen des Dreißigjährigen Krieges, seiner Etappen und Persönlichkeiten in der vielfältigen und regen Publizistik der Epoche.

Das Projekt war im Rahmen des Masterseminars „Der Dreißigjährige Krieg im Spiegel der frühneuzeitlichen Publizistik. Konzeption einer Kabinettsausstellung“ unter der Leitung von Professorin Dr. Siegrid Westphal im Fach Geschichte entstanden: Die Arbeitsergebnisse der beteiligten Studentinnen mündeten in die Ausstellung »FriedensFreud und Krieges-Leid« – Altdrucke aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, die bis zum 4. Februar 2019 im Foyer der Bibliothek Alte Münze zu sehen war. Konzeption und Umsetzung wurden durch das Ausstellungsteam sowie die Fotowerkstatt der Universitätsbibliothek seinerzeit tatkräftig unterstützt.

Herzlichen Glückwunsch!

e-Tipp der Woche: Datenbank-Infosystem (DBIS)

Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein kooperativer Service wissenschaftlicher Bibliotheken zur Nutzung fachübergreifender und fachspezifischer Datenbanken. Auch die Universitätsbibliothek Osnabrück nutzt die Plattform, um ihre lizenzierten, das heißt: für alle Uniangehörigen ‚abonnierten‘ Datenbanken zu präsentieren; sie sind jeweils mit einem gelben Ampelsymbol gekennzeichnet: .
Darüber hinaus umfasst DBIS aktuell fast 5.600 Datenbanken, die frei über das Internet verfügbar sind. Sie sind mit einer grünen Ampel markiert – .
Die mit einem gekennzeichneten Datenbanken sind als sogenannte Nationallizenzen durch die DFG lizenziert.

DBIS verzeichnet Datenbanken aller Fächer, deren Inhalte gezielt durchsucht werden können. Aufgenommen werden z. B. Aufsatzdatenbanken, Bilddatenbanken, Biographische Datenbanken, Portale, Fachbibliographien, Nachschlagewerke, Volltext- und Faktendatenbanken. Hingegen werden elektronische Zeitschriften (dafür gibt es die EZB) sowie einzelne eBooks in DBIS nicht berücksichtigt.

Die Datenbanken werden in Fächerlisten präsentiert, bei denen zur ersten Orientierung besonders wichtige als sogenannte TOP-Datenbanken des jeweiligen Fachs vorangestellt sind. Außer nach dem Alphabet können die Fächerlisten auch nach Datenbanktyp oder Zugangsart sortiert werden.

Buchverkauf in der Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Foto: Annegret Heuermann / Universitätsbibliothek

In der Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften werden zu Beginn des Sommersemesters ausgesonderte, gut erhaltene Bücher aus dem Bestand der Bereichsbibliothek verkauft, schwerpunktmäßig Lehrbücher.

Der Verkauf erfolgt vom 11. bis 15. November 2019 zu den Servicezeiten der Ausleihe nur an Studierende der Universität und der Hochschule Osnabrück. Die Bücher sind gesondert im Eingangsbereich der Bibliothek aufgestellt.

Die Kosten von 1, 2 oder 4 Euro pro Exemplar können am Kassenautomaten über die Shop-Funktion entrichtet werden. Bitte melden Sie sich mit der Quittung und dem gewünschten Buch an der Ausleihtheke.

e-Tipp der Woche: Scopus

Scopus ist eine multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank für Forschungsliteratur und hochwertige Internet-Quellen (peer-reviewed). Zur Verfügung stehen verschiedene Tools zur Verfolgung, Analyse und Visualisierung von Forschungsinformationen aus allen Fachgebieten. Scopus liefert zudem die Zitierungen der wissenschaftlichen Artikel, die die Zitationsanalyse ermöglichen.