e-Tipp (nicht nur) für Stadtnutzer*innen: frei zugängliche Informationsressourcen

In Zeiten der Corona-Pandemie musste die Universitätsbibliothek die Serviceleistungen für uni-externe Stadtnutzer*innen leider erheblich einschränken. Seit Sommer 2020 ist aber die kontaktlose Ausleihe von ausleihbaren analogen Medien auch für diese Gruppe wieder möglich. Unsere umfassenden lizenzierten elektronischen Ressourcen (eBooks, E-Journals, Datenbanken) können aber leider von Stadtnutzer*innen nur vor Ort genutzt werden. Sie stehen Ihnen daher de facto erst wieder zur Verfügung, wenn die Pandemielage es zulässt, die Lesesäle auch wieder für externe Nutzer*innen freizugeben. Gleiches gilt für solche analogen Materialien (gedruckte Zeitschriften, Bestände der Mediothek etc.), die prinzipiell nicht ausleihbar sind.

Um insbesondere Schüler*innen in der anstehenden Facharbeitenphase zu unterstützen, haben wir hier eine Sammlung frei zugänglicher Informationsressourcen und Suchinstrumente zusammengestellt, die laufend ergänzt wird:

SUCH- und NACHWEISTOOLS DER UB (fächerübergreifend)

SUCHTOOLS MIT ‚VOLLTEXTFINDER‘ (fächerübergreifend)

  • Eine Suche in über 4,7 Mio. für alle frei zugänglichen E-Medien bietet der Discovery Service der TU Braunschweig, unabhängig von einer Hochschulzugehörigkeit!
  • BASE (Bielefeld Academic Search Engine) ist eine der weltweit größten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente. Der Index umfasst über 240 Millionen Dokumente von über 8.000 Datenlieferanten. Bei etwa 60% der in BASE indexierten Dokumente sind die Volltexte frei zugänglich (Open Access). Betreiberin der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld. BASE kann auch innerhalb von JOST durchsucht werden.
  • Viele wissenschaftliche Erkenntnisse werden in sogenannten Closed-Access-Zeitschriften veröffentlicht, die nur mit entsprechender Lizenz genutzt werden können. Doch oft gibt es parallel dazu auch eine frei verfügbare Version, z. B. ein dem Artikel vorausgegangenes Working Paper oder eine andere Form der Zweitveröffentlichung. Das Browser-Plugin Unpaywall für Firefox und Chrome sucht und findet diese frei verfügbaren Versionen auf komfortable und legale Art und Weise.
  • Frei zugängliche wissenschaftliche elektronische Bücher, sogenannte „Open-Access-Monographien“, sind im internationalen „Directory of Open Access Books“ (DOAB) nachgewiesen und als Volltexte verlinkt. Dort kann man zum Beispiel nach Sprache filtern, an deutschsprachigen eBooks findet man dort schon fast 8.000 Titel.
  • Google Scholar ist eine eigenständige Suchmaschine von Google zur Literaturrechercherche wissenschaftlicher Dokumente. Enthalten sind freie OA-Volltexte, reine Literaturhinweise auf Bücher und Artikel, Verweise auf Artikel kommerzieller Verlage, aber auch Präsentationsfolien, studentische Arbeiten, Working Papers und vieles mehr. Für den Nutzer ist leider weder transparent, welche Inhalte in den Suchmaschinenindex Einzug erhalten haben, noch nach welchen Prinzipien das Ranking der Treffer vollzogen wird. Herkunft und Qualität der Inhalte sind zwar wissenschaftlicher und weniger heterogen als in der allgemeinen Suchmaschine Google, dennoch sollten die gefundenen Dokumente kritisch geprüft werden.

 

FREIE NACHSCHLAGEWERKE

fächerübergreifend:

  • Der erste Einstieg in ein neues Thema erfolgt oft über Wikipedia, aber die Zitierfähigkeit dieser dynamischen und durch eine offene Community gepflegten Online-Enzyklopädie wird zumeist kritisch bewertet. Eine vertrauenswürdigere Alternative stellt die Encyclopaedia Britannica dar, die weiterentwickelte und aktualisierte Netzversion der letzten gedruckten Ausgabe. Die Artikel in dieser englischsprachigen Online-Enzyklopädie sind oft kompakter, über die ‚Article History‘ lässt sich nachverfolgen, wer einen einzelnen Artikel verfasst bzw. überarbeitet hat.

Philosophie:

  • Die Stanford Encyclopedia of Philosophy (SEP) gilt als eines der besten frei zugänglichen philosophischen Lexika im Internet und erfreut sich, wenn man Zugriffsstatistiken und verschiedenen Besprechungen folgt, großer Beliebtheit. Allerdings ist sie noch nicht abgeschlossen. Hauptherausgeber ist Edward N. Zalta von der Universität Stanford; er wird von einem namhaften Stab von Fachwissenschaftler*innen unterstützt.

TUTORIALS und ONLINE-KURSE ZUR INFORMATIONSKOMPETENZ

  • Der Online-Kurs Willkommen@Universitätsbibliothek (für Externe) führt in kurzen Videotutorials in die Nutzung unseres Online-Katalogs und Discovery-Systems zur Literaturrecherche ein. Und natürlich wird auch gezeigt wie die Ausleihe von Medien in Corona-Zeiten an der Universitätsbibliothek Osnabrück funktioniert.
  • S.P.U.T.N.I.K. ist ein speziell auf Schülerinnen und Schüler zugeschnittenes Online-Tutorium zu allen Aspekten der Informationskompetenz – von der Literaturrecherche über die Literaturauswahl bis zum korrekten Zitieren. Betreut wird es von der AG Informationskompetenz im Bibliotheksverbund Bayern unter Federführung der Universitätsbibliothek Würzburg.
  • Noch tiefer in die Thematik können Sie mit LOTSE – Kompass zum wissenschaftlichen Arbeiten einsteigen. Das Portal wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Münster betreut richtet sich insbesondere an Studierende, Promovierende, Forschende und Lehrende.

Specials für Erstis in Präsenz ausgesetzt

Liebe Erstsemester, liebe OSKAs, liebe Drittsemester! Wegen der hohen Corona-Inzidenz und der großen Dynamik der Pandemieentwicklung, die uns allen Sorgen machen, müssen wir unsere Präsenzangebote für Sie, die seit dem 18. Oktober laufen, leider ab dem 1. Dezember bis auf Weiteres aussetzen – wie schon im ersten Corona-Wintersemester 2020/21 🙁  . Das heißt: Weder mit der eigenen OSKA-Gruppe können Mentor*innen und Mentees zu Besuch kommen, noch dürfen die täglich angebotenen Bibliotheksführungen für Erst- und Drittsemester zur Zeit stattfinden. Das tut uns besonders leid!

Nutzen Sie gerne unseren offenen Onlinekurs „Willkommen @Universitätsbibliothek“ (Stud.IP-Kurs UB 010), fragen Sie uns per Mail oder Telefon, kommen Sie mit Buchung & 3G zum Lernen: Sie sind uns herzlich willkommen!

Hoffen wir gemeinsam auf bessere Zeiten.

Universitätsbibliothek abermals in der Weihnachtspause; verkürzte Öffnungszeiten vom 20.-23.12.2021

Angesichts der vorgezogenen Weihnachtsferien der Universität geht die Universitätsbibliothek mit geänderten Öffnungszeiten in die Weihnachtswoche:

Vom 20.-23.12. schließen die Bibliothek Alte Münze, die Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und die Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik bereits um 18 Uhr. Die Öffnungszeiten am Morgen bleiben jeweils unverändert, ebenso die Öffnungszeiten der beiden kleineren Standorte Bereichsbibliothek Sozialwissenschaften und Bibliothek des ELSI.

Wegen der weiter angespannten pandemischen Lage geht die Universitätsbibliothek außerdem (zum zweiten Mal zwar, aber wieder ausnahmsweise) in eine Weihnachtspause und bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr, d.h. vom 27.12.2021 bis zum 2.1.2022, an allen Standorten geschlossen. Wir möchten damit einen Beitrag leisten, Kontakte auf Wegen zur und von der UB und in unseren Räumen zu vermeiden. Bitte beachten Sie, dass während der Weihnachtspause keine Buchbestellungen über den OPAC möglich sind und auch der Scanservice für Buchauszüge und Zeitschriftenaufsätze ruht. Unsere elektronischen Ressourcen stehen Universitätsangehörigen wie gewohnt im Fernzugriff zur Verfügung. Ab dem 3.1. sind wir auch vor Ort wieder mit unseren Dienstleistungen für Sie da.

Wir wünschen eine ruhige Adventszeit und allen gute Gesundheit!

Zugang zur UB ausschließlich mit 3G-Nachweis ab Montag, den 29.11.2021; FFP2-Maskenpflicht ab 1.12.

Angesichts der rasant steigenden Infektionszahlen weitet die Universitätsbibliothek ihre Eingangskontrollen ab Montag, den 29.11.2021 dahingehend aus, dass ein Zugang zu den Bibliotheken ausnahmslos nur noch nach Vorlage eines gültigen 3G-Nachweises gewährt wird. Auch Benutzerinnen und Benutzer, die nur Bücher abholen oder zurückgeben möchten, ihre Campuscard validieren oder ihren Bibliotheksausweis verlängern müssen, sind dann gehalten, einen Impf- oder Genesenennachweis zu zeigen oder einen negativen Coronatest vorzulegen, der in einem Testzentrum durchgeführt wurde und nicht älter als 24 Stunden (Antigen-Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test) sein darf. Selbsttests werden nicht akzeptiert. Für eventuelle kurze Wartezeiten an den Eingängen der Bibliotheken bitten wir um Verständnis; die Kontrollen werden zur Sicherheit sowohl unserer Benutzerinnen und Benutzer als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsbibliothek durchgeführt.

Ab dem 1. Dezember gilt zudem die FFP2-Maskenpflicht für alle Standorte der Universitätsbibliothek. Die FFP2-Masken müssen dann auch durchgängig an den Lesesaalarbeitsplätzen und in den Gruppenräumen getragen werden. Wir sind uns bewusst, dass dies das Lernen und Arbeiten an unseren Plätzen beschwerlicher und weniger komfortabel macht, bitten aber um Verständnis für die Maßnahme; die Alternative wäre eine Reduzierung der verfügbaren Lesesaalarbeitsplätze gewesen.

e-Tipp der Woche: Osmanische Texte: Testzugang zur Datenbank „Wikilala“

Wer sich für osmanisch-türkische Texte interessiert, hat mit der Datenbank „Wikilala“ ein Suchinstrument an der Hand, das die Recherche in gedruckten Zeitungen, Zeitschriften, Büchern und Dokumenten ermöglicht. Die Datenbank unterstützt sowohl die Suche in arabischer Schrift als auch in Umschrift.
Insgesamt sind fast zwei Millionen Seiten
zu einem breiten Themenspektrum verfügbar, das Geschichte, Literatur, Kunst, Soziologie, Wirtschaft, Technologie … umfasst.

Für den kostenfreien Testzugang zu der Datenbank ist eine Registrierung mit der Uni-Mailadresse notwendig. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Der Testzugang gilt bis Ende 2021.

→ Weitere Infos und Benutzungshinweise zu „Wikilala“ als pdf (in englischer Sprache)

 

 

Erweiterte Öffnungszeiten an drei Standorten ab dem 1. November 2021!

Die Universitätsbibliothek erweitert mit dem Beginn des November ihre Öffnungszeiten an den Standorten Bibliothek Alte Münze, Bereichsbibliotheken Rechts- und Wirtschaftswissenschaften  und Naturwissenschaften/Mathematik: Ab dem 1.11. sind die drei Bibliotheken von Montag bis Freitag bei gleichbleibenden morgendlichen Öffnungszeiten bis 22 Uhr geöffnet, die Bibliothek Alte Münze und die Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik öffnen nun auch samstags von 10 bis 14 Uhr. Die Samstagsöffnungszeiten der Bereichsbibliothek Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (10-18 Uhr) bleiben unverändert. Ebenfalls unverändert bleiben die Öffnungszeiten und Nutzungsmöglichkeiten der Bereichsbibliothek Sozialwissenschaften.

Mit den erweiterten Öffnungszeiten sind die Selbstabholregale und Rückgabeautomaten länger zugänglich, vor allem aber  stehen Ihnen die gebuchten Arbeitsplätze in den Lesesälen entsprechend länger zur Verfügung. Die „Arbeitsplätze für Kurzentschlossene“ in den Bibliotheken Alte Münze und Naturwissenschaften/Mathematik können selbstverständlich auch bis 22 Uhr und an Samstagen genutzt werden, so dass Studierende, die keinen Platz in den Lesesälen mehr buchen konnten, nun auch später am Abend Aussicht auf eine Lern- und Arbeitsmöglichkeit in der UB haben; fragen Sie vor Ort nach den Platzkarten, wenn Sie einen solchen Arbeitsplatz nutzen möchten. Wenn Lesesaalarbeitsplätze nicht gebucht wurden, vergeben wir diese Plätze auch nach offiziellem Buchungsschluss, der ja jeweils eine Stunde vor Beginn des buchbaren Nutzungszeitraums einsetzt, noch im Lauf des Vor- oder Nachmittags, wenden Sie sich bei Interesse an unsere Infoplätze. Voraussetzung für jegliche Nutzung und Buchung eines Arbeitsplatzes, gleich ob im Lesesaal oder in den Bereichen für Kurzentschlossene: Sie müssen bereits einmal im Buchungssystem angemeldet gewesen sein, und vor Ort bitten wir um Vorlage eines 3G-Nachweises.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Erstis willkommen @UB Osnabrück!

Die Bibliothek unterstützt Sie im Studium vom ersten bis zum letzten Semester: 1,6 Mio gedruckte Bücher, circa 700.000 eBooks und viele andere digitale Medien stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung! Außerdem können Sie Arbeitsplätze in den Bereichsbibliotheken buchen, auch für Gruppenarbeit, und sich vor Ort, per Telefon oder Mail beraten lassen.

Neu an der Uni!?
Für die Bibliothek und ihre Services müssen Sie sich einmalig anmelden und Ihre Campuscard freischalten lassen, kommen Sie bitte mit dem fertig ausgefüllten Anmeldeformular zu uns. Anderes geht dann „remote“, und wenn Sie sich für den E-Mail-Benachrichtigungsservice registrieren, kommen Leihfristerinnerungen etc. automatisch zu Ihnen.

Specials für Erstis:

… online:

  • Virtuelle Rundgänge durch die Bereichsbibliotheken: Unsere Videos zeigen Ihnen das Innenleben und erklären Bibliotheksnutzung unter Coronabedingungen.
  • Offener Onlinekurs „Willkommen @Universitätsbibliothek“ (Stud.IP-Kurs UB 010)

… in Präsenz (ab dem 18. Oktober):

  • Besuch mit der OSKA-Gruppe (→ Mentor*in muss buchen)
  • Tägliche Bibliotheksführungen (→ man selbst muss buchen)

Achtung: In der UB gelten Maskenpflicht & 3G!

Einen guten Start ins Studium wünscht
Ihr UB-Team 🙂

 

Anbau öffne dich! – Neue Arbeitsplätze reservierbar, IMIS-Bestand für Platzbucher*innen zugänglich

Ab Montag, dem 18.10.2021, stehen in der Bibliothek Alte Münze nochmals 20 Arbeitsplätze mehr in den Lesesälen zur Reservierung über das Buchungssystem zur Verfügung. Das Besondere daran: Die Arbeitsplätze befinden sich im Anbau, also in den neuen Lesesaalbereichen! Wir freuen uns, damit im wahrsten Sinne des Wortes die ersten Schritte zur Nutzung unserer neuen Flächen und Räume tun zu können, die coronabedingt nicht so feierlich und „mit Pauken und Trompeten“ in Betrieb genommen werden konnten, wie es der gelungenen Architektur und Ausführung des Baus angemessen wäre. Nutzen Sie dafür die Möglichkeit, an einem stillen Arbeitsplatz den großzügigen Raumeindruck auf sich wirken zu lassen. Die neuen Flächen im 1. OG sind ganz den zusätzlichen Arbeitsplätzen gewidmet, deren Zahl wir nach Corona noch erhöhen werden, im 2. OG hat neben neuen Arbeitsplätzen der IMIS-Bestand seinen neuen Standort gefunden, der damit ab sofort für alle, die einen Arbeitsplatz in der Bibliothek Alte Münze gebucht haben, frei zugänglich ist: Unser Lesesaalbestand hat also eine Erweiterung und echte Bereicherung erfahren.

Buchen Sie sich einen Platz und verschaffen Sie sich einen Eindruck von unseren neuen Räumen, Sie sind herzlich eingeladen!

Virtuell ausgestellt: Perspektiven auf Armut in der Frühen Neuzeit

In Kooperation mit dem Forschungszentrum Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) und der Universitätsbibliothek haben Studierende der Geschichtswissenschaft mit ihrer Professorin Siegrid Westphal und Julia Fesca als Kuratorinnen die Web-Ausstellung »Armut denken – Armut lenken. Drucke, Handschriften und Objekte erzählen aus der Frühen Neuzeit (1500-1800)« inhaltlich erarbeitet, praktisch umgesetzt und bis zum Go-live am 8. Juli gemeinsam engagiert vorangetrieben. Im hybriden Wintersemester 20/21 begann die Quellenarbeit im Rahmen eines Projektseminars, wie es sie unter Professorin Westphals Leitung in Vor-Coronazeiten schon mehrfach gegeben und analoge, physisch erfahrbare Ausstellungen zum Ertrag gehabt hatte. Zuletzt die in und mit intensiver Unterstützung der Bibliothek 2018/19 präsentierte, im Nachgang mit dem Piepenbrock-StudierendenProjekt-Preis ausgezeichnete Ausstellung »FriedensFreud und Krieges-Leid« – Altdrucke aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Die aktuelle Ausstellung widmet sich in sieben Kapiteln oder Stationen dem Thema der Armut im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation in den ersten Jahrhunderten der Neuzeit: Armut in der Frühen Neuzeit, Arme und Bedürftige, Ursachen für Armut, Umgang mit Armen, Stigmatisierung von Armen, Begegnungen zwischen Armen und Nicht-Armen, Selbstdarstellung von Armen. Auf der Grundlage zeitgenössischer Texte, in Manuskripten oder Altdrucken tradiert, Kupferstiche sowie Objekte, die in großer Zahl digital abgebildet, zum Teil ‚blätterbar‘ und sämtlich beschrieben sind, lässt sie ein breites und reich facettiertes Panorama erstehen: von materieller Not, Marginalisierung und sozialer Exklusion, aber auch von der Armenfürsorge, ihren Bedingungen und ihren Trägern.

Direktlink zur Ausstellung: www.ausstellung-armut-fnz.uni-osnabrueck.de

Weiterlesen

Ab 9.8.2021 wieder Gruppenarbeitsplätze in der Universitätsbibliothek!

Ab Montag, den 9.8.2021 können die Gruppenarbeitsräume in der Bereichsbibliothek Naturwissenschaften / Mathematik und in der Bibliothek Alte Münze wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung gemäß für Gruppenarbeit genutzt werden. Die Räume werden über das Buchungssystem reserviert und stehen zu den gleichen Zeiten wie die in der jeweiligen Bibliothek angebotenen Einzelarbeitsplätze zur Verfügung. Eine Anleitung, wie die Reservierung für eine Gruppe im Buchungssystem funktioniert, finden Sie unten.

Aus Sicherheitsgründen sind vor der Nutzung eines Gruppenarbeitsraumes zwingend von allen Angehörigen der für den Raum gebuchten Gruppe gedruckte oder digitale Nachweise vorzulegen über

  • eine vollständige Corona-Impfung (je nach Impfstoff einmalige oder Zweitimpfung vor mindestens 14 Tagen) oder
  • die Genesung von einer mindestens vier Wochen und maximal 6 Monate zurückliegenden Corona-Infektion oder über
  • einen innerhalb der letzten 24 Stunden in einem Testzentrum durchgeführten negativen Corona-Test.

Die Kontrolle der Nachweise erfolgt am jeweiligen Infoplatz im EG der Bibliotheken, nachdem Sie sich mit dem üblichen Scan Ihrer Campuscard beim Wachmann für die Arbeitsplatznutzung angemeldet haben.

Sie erhalten nach Prüfung Ihres Nachweises ein Umhängeband mit Berechtigungskarte für die Nutzung des gebuchten Gruppenarbeitsraums. Wir bitten um Verständnis, dass wir Sie zur unverzüglichen Vorlage des Impf-, Genesungs- oder Testnachweises im EG  bitten müssen, wenn Sie bei stichprobenartigen Kontrollen der Gruppenarbeitsräume die Berechtigungskarte nicht vorweisen können. Ohne den entsprechenden Nachweis ist die Nutzung eines Gruppenarbeitsraumes trotz Buchung nicht zulässig.


Einen Gruppenarbeitsraum buchen Schritt für Schritt

 

Die Buchung eines Gruppenarbeitsraumes muss von einer Person initiiert werden. Wählen Sie analog zur Buchung eines Einzelarbeitsplatzes einen freien Buchungszeitraum für einen gewünschten Raum aus.

 

Nach Klick auf das gewählte freie Feld im Kalender geben Sie in der folgenden Maske die Bibliotheksausweisnummern Ihrer Kommilitoninnen oder Kommilitonen ein, mit denen Sie in der Gruppe lernen möchten. Wichtig: Aus Gründen des Datenschutzes und der Datensparsamkeit sind im Buchungssystem keine Namen hinterlegt; Sie müssen sich also absprechen und vorher die Bibliotheksausweisnummern mitteilen, damit die Einladungen hier eingetragen werden können. Es können nur Studierende der Universität eingeladen werden, die im Buchungssystem bereits registriert sind.

 

Bestätigen Sie die Einladungen durch Klick auf den grünen Button, Sie erhalten dann eine Reservierungsbestätigung. Die eingeladenen Personen werden im gleichen Zuge per E-Mail benachrichtigt, dass sie in einen Gruppenarbeitsraum eingeladen wurden. Wichtig: Bereits im Eingeladenen-Status können die jeweiligen Personen keine anderweitige Buchung für diesen Tag mehr vornehmen, umgekehrt kann jemand, der bereits für den Tag einen Einzelarbeitsplatz gebucht hat, nicht mehr in einen Gruppenarbeitsraum eingeladen werden.

 

 

Abschließend wird Ihnen im Kalender der gebuchte Termin in gewohnter Weise angezeigt. Weitere Schritte haben nun von den Eingeladenen zu erfolgen.

 

 

Als Eingeladene*r in einen Gruppenarbeitsraum bekommen Sie eine E-Mail und sehen nach dem Login ins Buchungssystem einen entsprechenden Hinweis. Klicken Sie für weitere Informationen und für die Annahme oder Ablehnung der Einladung auf den Link.

 

Sie sehen nun, von wem, für wann und in welchen Raum die Einladung erfolgt ist und können diese annehmen oder ablehnen. Die Annahme ist fakultativ, d.h. Sie sind bereits mit der Einladung in die Gruppe aufgenommen. Die ausdrückliche Annahme stellt vor allem eine Bestätigung für den oder die Einladende*n dar. Wichtig ist die Ablehnung, wenn Sie es vorziehen, statt in der Gruppe zu arbeiten, an dem betreffenden Tag einen Einzelarbeitsplatz zu buchen. Dies wäre erst nach Ablehnung der Einladung wieder möglich.

 

Im Falle einer Annahme der Einladung wird dies im Kalender entsprechend angezeigt, beim Klick auf das Terminfeld erhalten Sie nochmals erweiterte Informationen zu der Buchung.

 

Sie sehen unter „Benutzer“ nochmals, von wem die Einladung ausging, unter „Teilnehmendenliste“ und „Eingeladene“ sind Sie und die weiteren Angehörigen der Gruppe aufgeführt. Auch in dieser Ansicht haben Sie noch die Möglichkeit, die Gruppe wieder zu verlassen.

Bei Ihrem Bibliotheksbesuch melden Sie sich bitte wie gewohnt am Eingang durch Scan Ihrer Campuscard an und gehen dann mit dem roten Korb zum Infoplatz, um Ihren Impf-, Genesungs- oder Testnachweis vorzulegen. Mit der Gruppenraumkarte können Sie dann den gebuchten Raum aufsuchen. Es ist nicht nötig, als Gruppe geschlossen zu erscheinen, Sie können unabhängig voneinander kommen. Nachträgliche Aufnahmen in eine Gruppe (nach Ablauf des Buchungszeitraums) sind am Infoplatz möglich, Voraussetzung ist jedoch, dass uns ein bereits eingetragenes Gruppenmitglied grünes Licht für Ihren Aufnahmewunsch gibt.