Autor: Sabine Boccalini

Was ist Open Access?

Open Access (OA) ist ein alternativer Publikationsweg zu herkömmlichen Vertriebswegen von Verlagen und dem Ziel verpflichtet, wissenschaftliche Publikationen weltweit und in der Nutzung kostenlos öffentlich im Internet zugänglich zu machen. Die Universität Osnabrück bekennt sich zum Prinzip des Open Access, denn die Vorteile von OA liegen auf der Hand: erhöhte Sichtbarkeit und Transparenz in der Forschung.

Zitationsranking von Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht

Eine Liste hochzitierter Open-Access-Zeitschriften wurde jüngst vom Nationalen Kontaktpunkt Open Access OA2020-DE veröffentlicht. Die durchsuchbare Liste enthält 800 Journale unterschiedlichster Fachdisziplinen, die im Directory of Open Access Journals (DOAJ) enthalten sind und überdurchschnittlich häufig zitiert werden.

e-Tipp der Woche: DOAJ und DOAB

Aus Anlass der diesjährigen Open-Access-Woche sollen zwei Datenbanken vorgestellt werden, die qualitätsgeprüfte Open-Access-Publikationen verzeichnen und wertvolle Recherchetools sind: Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) und das Directory of Open Access Books (DOAB) werden communitybasiert gepflegt und nehmen Publikationen, Open-Access-Zeitschriften und -Zeitschriftenartikel respektive -Monographien, nur nach einer Kontrolle wichtiger Qualitätskriterien auf.

Veranstaltung Zitieren: Wiederholung in Kürze

Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Auftaktveranstaltung der Langen Nacht zum wissenschaftlichen Zitieren. Für alle, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten oder keinen Platz mehr gefunden haben, gibt es gute Aussichten: Die Veranstaltung wird zweiteilig wiederholt. Teil 1 (24. April, 10-12 Uhr) vermittelt die allgemeinen Grundlagen, Teil 2 (6. Juni, 10-12 Uhr) behandelt einzelne Medientypen.

e-Tipp der Woche: Essential Science Indicators (ESI)

Essential Science Indicators (ESI) ist ein neues Tool des Datenbankanbieters Thomson Reuters, das auf der Plattform InCites angeboten wird. Auf Basis der Zitierungsleistungen der jeweils letzten 10 Jahre wird die wissenschaftliche Performance von Institutionen, Forschenden, Ländern und Zeitschriften dargestellt und vergleichbar gemacht.

Informationsveranstaltungen zum Thema Open Access im WS 2015/16

Open Access – Infoveranstaltungen im WS 2015/16:
03.11., 12:15 h, UB Alte Münze, R. 237: „Elektronisch publizieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler: Open Access“
08.12., 12:15 h, UB Alte Münze, R. 237: „Modern, schnell, kostenlos: Dissertationen open access veröffentlichen“
19.01, 12:15 h, Bereichsbibliothek N, Schulungsraum: „Elektronisch publizieren für Naturwissenschaftler: Open Access“

Open Access publizieren an der Universität Osnabrück

Die Universität Osnabrück unterstützt das Open-Access-Publizieren. Die Universitätsbibliothek betreibt dafür zwei Open-Access-Publikationsserver: den Dokumentenserver repOSitorium und eine Publikationsplattform Open Journal Systems (OJS) für die Herausgabe von Open-Access-Zeitschriften. Beratung bietet die Open-Access-Beauftragte der Universität.

Das Recht auf eine Zweitveröffentlichung

Seit dem 01.01.2014 gilt in Deutschland das sogenannte „Zweitveröffentlichungsrecht“ (§38 (4) Urheberrechtsgesetz), das wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren erlaubt, die Manuskriptversionen ihrer wissenschaftlichen Artikel ein Jahr nach der Erstveröffentlichung über das Internet frei zugänglich zu machen.

Was ist Open Access?

Open Access (OA) ist ein alternativer Publikationsweg zu herkömmlichen Vertriebswegen von Verlagen und dem Ziel verpflichtet, wissenschaftliche Publikationen weltweit und in der Nutzung kostenlos öffentlich im Internet zugänglich zu machen. Die Universität Osnabrück bekennt sich bereits in ihrem 2010 verabschiedeten IT-Konzept zum Prinzip des Open Access im Sinne der „Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities“ von 2003.