Autor: Anneke Thiel

e-Tipp der Woche: UB@home für externe Nutzung von E-Ressourcen

Auf das Portfolio elektronischer Ressourcen der Bibliothek kann von Angehörigen der Universität auch extern zugegriffen werden. Studierende und Wissenschaftler(innen) können auf diese Weise lizenzierte Online-Datenbanken und E-Journals, die in der EZB oder in DBIS mit einer gelben Ampel gekennzeichnet sind, sowie eBooks auch vom heimischen Rechner aus nutzen. Die Lizenzkontrolle geschieht über einen IP-Check. Mit Proxy-Server, VPN und Shibboleth stehen drei technische Möglichkeiten für den externen Zugriff zur Wahl.

Vortrag: NS – Gewalt – Gedächtnis

Im Rahmenprogramm zur Trostenez-Ausstellung spricht Dr. Thorsten Heese vom Kulturhistorischen Museum der Stadt Osnabrück am 28.11. über das „Bildungspotenzial von NS-Geschichte in stadtgeschichtlichen Kontexten“ (Villa Schlikker, 19:00 Uhr). Die erinnerungskulturelle Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus bietet – gerade in Zeiten von wachsendem Populismus und einer Brutalisierung des öffentlichen Diskurses – ein reiches Potenzial, um aufgrund historischer Erfahrungen in der Gegenwart eine kritische gesellschaftspolitische Debatte zu unterstützen.

Ausgezeichnet: »FriedensFreud und Krieges-Leid«

Mit dem erstmals vergebenen Piepenbrock-StudierendenProjekt-Preis wurde am 14.11. das studentische Team des Ausstellungsprojekts zu Altdrucken aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ausgezeichnet, das 2018/19 in der Bibliothek Alte Münze präsentiert worden war. Neben Alten Drucken dokumentierten erläuterte Quellen in Text & Bild das mediale Echo von Schlüsselereignissen des Dreißigjährigen Krieges. Das Bibliotheksteam unterstützte seinerzeit – und gratuliert herzlich!

e-Tipp der Woche: Datenbank-Infosystem (DBIS)

Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein multidisziplinärer, kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Fachdatenbanken. Auch die Universitätsbibliothek Osnabrück nutzt die Plattform, um die für alle Hochschulangehörigen lizenzierten Datenbanken zu präsentieren. Darüber hinaus umfasst DBIS fast 5.600 Datenbanken, die frei über das Internet verfügbar sind. Sie sind sämtlich nach Fächern geordnet und gezielt durchsuchbar.

e-Tipp der Woche: Scopus

Scopus ist eine multidisziplinäre Abstract- und Zitationsdatenbank für Forschungsliteratur und hochwertige Internet-Quellen (peer-reviewed). Zur Verfügung stehen verschiedene Tools zur Verfolgung, Analyse und Visualisierung von Forschungsinformationen aus allen Fachgebieten. Scopus liefert zudem die Zitierungen der wissenschaftlichen Artikel, die die Zitationsanalyse ermöglichen.

Was ist Open Access?

Open Access (OA) ist ein alternativer Publikationsweg zu herkömmlichen Vertriebswegen von Verlagen und dem Ziel verpflichtet, wissenschaftliche Publikationen weltweit und in der Nutzung kostenlos öffentlich im Internet zugänglich zu machen. Die Universität Osnabrück bekennt sich zum Prinzip des Open Access, denn die Vorteile von OA liegen auf der Hand: erhöhte Sichtbarkeit und Transparenz in der Forschung.

IKFN @Alte Münze: Information & Nutzungsmodalitäten

Nach dem Altdruckbestand sind in den letzten Wochen auch die übrigen IKFN-Bestände in die Bibliothek Alte Münze umgezogen. Die Bände stehen in unveränderter systematischer Aufstellung in der Rollregalanlage im Keller und sind zusätzlich mit Nummern von 1 bis … versehen worden, um die Orientierung zu erleichtern. Noch ist leider keine „Selbstbedienung“ möglich, wenden Sie sich bitte an die Informationstheke im 2. Lesesaal, wenn Sie Literatur aus dem IKFN-Bestand zur Nutzung vor Ort benötigen.

e-Tipp der Woche: EUROPA – die offizielle Website der Europäischen Union

Das Internetportal EUROPA gewährt Zugang zu allen geltenden und in Vorbereitung befindlichen Rechtsakten sowie zu den Webseiten der verschiedenen EU-Organe und Institutionen. Über sämtliche Politikbereiche, in denen die Europäische Union aufgrund der ihr übertragenen Zuständigkeiten tätig ist, lässt sich hier Überblick gewinnen. Aktuelles „Topthema“ im Newsbereich in diesen Wochen, wen wunderte es: Brexit.

1999-2019-2039: DINI feiert – UB bat ins Schloss

Wie ist es um die Digitalisierung in Forschung und Lehre bestellt? Wie werden Künstliche Intelligenz, Virtual & Augmented Reality, smarte Technologien etc. Universitäten und Forschungseinrichtungen, akademisches Lehren & Lernen und die Gesellschaft als solche beeinflussen? Damit beschäftigte sich die 20. Jahrestagung der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) am 8./9. Oktober im Schloss. Gastgeberin der Jubiläumstagung war die Universitätsbibliothek.

e-Tipp der Woche: Kubikat

Kubikat ist der gemeinsame Bibliothekskatalog der deutschen universitätsunabhängigen kunsthistorischen Forschungsinstitute in Florenz, München, Paris und Rom. Die Datenbank enthält weit über zwei Millionen Titelnachweise, davon etwa 990.000 Nachweise für Aufsätze aus Fachzeitschriften (auch elektronischen), Kongresspublikationen, Festschriften, Ausstellungspublikationen et cetera. Sie ist damit die größte kunsthistorische Bibliotheksdatenbank weltweit.