Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB mit neuem Layout

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And the Booker goes to …

Der renommierteste Literaturpreis Großbritanniens, der Man Booker Prize, ging in diesem Jahr an den Australier Richard Flanagan für seinen Roman The Narrow Road to the Deep North. In diesem Roman schildert Flanagan das Schicksal eines Arztes während des Zweiten Weltkriegs in einem japanischen Kriegsgefangenenlager beim Bau der Burma Railway.

Wer das Gewinnerbuch selbst einmal lesen möchte, findet es in unserer Bibliothek unter der Systemstelle ELA F 5831.

e-Tipp der Woche: Brockhaus Wissensservice

Im Zentrum des BROCKHAUS Wissensservice steht die Brockhaus Enzyklopädie Online, die größte fachredaktionell betreute Lexikonsubstanz des deutschsprachigen Raumes. Ihre über 300.000 Stichwörter sowie die Inhalte von über 1.500 Tabellen und Übersichten werden permanent überarbeitet und um neue Einträge erweitert.

  • 25.000 Bilder und der Zugriff auf das dpa-Bildarchiv mit mehr als 2 Millionen Fotos ergänzen die Artikeltexte.
  • Die umfangreichen Länderinformationen sind mit topographischen Karten versehen. Einheitliche Quellen bei Wirtschafts- und Bevölkerungsdaten garantieren die Vergleichbarkeit der Länder untereinander.
  • Optional stehen 25.000 weiterführende Internetlinks zur Verfügung, die permanent auf ihre Aktualität, Relevanz und Sicherheit hin kontrolliert werden.
  • Das vielfältige multimediale Angebot wird laufend ausgebaut. Das Startangebot enthält 5.800 Audios mit interessanten hörbaren Zusatzinformationen wie etwa O-Tönen. 1.700 Artikel sind mit Videos verknüpft. 400 weitere Multimedia-Komponenten wie animierte Grafiken, 3-D-Panoramen, Themenreisen oder animierte Foto-Bildstrecken (Diashows) ergänzen und verknüpfen das Wissen visuell um spannende und informative Materialien.

Ab sofort NEU im BROCKHAUS Wissensservice:
– Der Mensch in 3D
– 100 Meisterwerke der Kunst
– über 12.000 aktualisierte und erweiterte Artikel und rund 600 neue Artikel
– über 3.000 neue Bilder, 370 Audios und 230 Videos
– Profi-Suche mit erweiterten Suchfunktionen

Open Access und (Wissenschafts-)Politik

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Bei den in- und ausländischen und internationalen Wissenschaftsorganisationen setzt zunehmend ein Paradigmenwechsel ein, der bei Bewilligung von Forschungsmitteln die Publikation der wissenschaftlichen Ergebnisse auf dem Weg des Open Access fordert.

  • Großbritannien hat bereits 2012 eine nationale Open-Access-Strategie verabschiedet und in diesem Jahr modifiziert. Die Strategien des  Higher Education Founding Council for England (HEFCE) und die Research Councils UK (RCUK) setzen Maßstäbe mit der Forderung bis zum 1. April 2016 britische Forschungsliteratur vollständig (!) in Repositorien als Zweitveröffentlichung zu publizieren.
  • Dänemark hat kürzlich eine umfassende nationale Open-Access-Strategie vorgestellt und setzt sich damit ambitionierte Ziele.
  • Auch die Digitale Agenda 2014-2017 der Bundesregierung kündigt an: „Wir werden die Rahmenbedingungen für einen ungehinderten Informationsfluss, insbesondere in der Wissenschaft, verbessern. Dazu gehört eine umfassende Open-Access-Strategie, die den effektiven und dauerhaften Zugang zu öffentlich geförderten Forschungspublikationen und -daten verbessern und Anreize ausbauen soll.“ (Digitale Agenda 2014-2017, Bundesregierung, Hrsg.: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie u.a., München, 2014, S. 27)
  • Die deutschen Wissenschaftsorganisationen wie z.B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und die Max-Planck-Gesellschaft, haben Open Access in ihre Leitbilder aufgenommen.
  • Die EU fordert in Horizon 2020 die OA-Publikation von geförderten Forschungsergebnissen.
  • Seit 01.01.2014 gilt eine durch den Bundestag novellierte Fassung des Urheberrechtsgesetzes. Das Gesetz enthält u.a. ein umstrittenes Zweitveröffentlichungsrecht (§38), welches Autoren das Recht einräumt, Beiträge, die in periodischen mindestens zweimal pro Jahr erscheinenden Sammlungen (z.B. Zeitschriften) publiziert werden, nach 12 Monaten öffentlich zugänglich zu machen, vorausgesetzt die Arbeit entstand im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten, ausseruniversitären Forschungstätigkeit. Umstritten ist das Gesetz in der gültigen Fassung deshalb, weil es nur drittmittelgeförderte und ausseruniversitäre Forschung fokussiert ist.
  • Im Koalitionsvertrag der niedersächsischen Landesregierung (2013-2018) (S.41) findet sich ein Bekenntnis dazu, dass die Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung auch allgemein zugänglich sein müssen, verbunden mit der Absicht, gemeinsam mit den Hochschulen und Universitätsbibliotheken eine Open-Access-Strategie zu entwickeln.
  • Das Land Baden-Württemberg hat jüngst eine Open-Access-Strategie verabschiedet und im novellierten Landeshochschulgesetz für Baden-Württemberg (§ 44, Abs. 6) die Zweitveröffentlichung auf einem institutionellen Repositorium vorgeschrieben.
  • Mehrerer andere Bundesländer (Berlin, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen) sind zurzeit damit befasst, eine Open-Access-Strategie zu erarbeiten.

Der politische Wille drängt also in die Richtung, Forschungsergebnisse entweder in originären Open-Access-Zeitschiften und -Monographien zu veröffentlichen (sog. „goldener Weg“) oder aber – gegebenenfalls nach der Einhaltung einer gesetzlichen oder verlagsvertraglichen Embargofrist – auf einem fachlichen oder institutionellen Repositorium als Zweitveröffentlichung zu publizieren (sog. „grüner Weg“). Die Universität Osnabrück bekennt sich hierzu bereits in ihrem 2010 verabschiedeten IT-Konzept.

Go Open Access V – Der grüne Weg zum Open Access

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Im letzten Teil der Videoreihe zu Open Access steht dem Closed-Access-Artikel sein Ende bevor, weil der Verlag das Journal, in dem er erscheint, einstellen will. Doch der Open-Access-Artikel weiß einen Weg, wie der Closed-Access-Artikel auch in Zukunft noch sichtbar sein kann …

Go Open Access V – Der grüne Weg zum Open Access

Vortrag: Publizieren auf dem repOSitorium leicht gemacht

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Am heutigen Freitag im Rahmen der Vortragsreihe der Universitätsbibliothek zur International Open Access Week:

Publizieren auf dem repOSitorium leicht gemacht

(Sabine Boccalini, Universitätsbibliothek, Open Access Beauftragte der Universität)

Abstract:

Wie publiziere ich auf dem repOSitorium der Universität? Alle dafür erforderlichen Arbeitsschritte werden live durchgespielt. Zudem können Sie alle Fragen rund um die E-Publikation stellen.

Der Vortrag findet heute um 10.00 Uhr in der Bibliothek Alte Münze, R. 237 statt.

Vortrag: Bekenntnisse eines Open-Access-Herausgebers

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Am heutigen Donnerstag im Rahmen der Vortragsreihe der Universitätsbibliothek zur International Open Access Week:

Bekenntnisse eines Open-Access-Herausgebers

(Prof. Dr. Alexander Bergs, Institut für Anglistik und Amerikanistik)

Abstract:

Vor über zehn Jahren wurde eines der ersten Open Access Journals in der Linguistik gegründet: Constructions Online, welches noch heute von Wissenschaftlern der UOS zusammen mit Kollegen in Austin Texas, herausgegeben wird. In diesem Vortrag soll ein kurzweiliger Rückblick über die „ups“ und „downs“ aus der Praxis dieser zehn Jahre präsentiert werden, zusammen mit einem Ausblick und einer aktuellen To Do Liste: was haben wir geschafft? Was ist noch zu tun? Was sollten OA Herausgeber und Autoren beherzigen? Und was kann man getrost vergessen?

Der Vortrag findet um 10.00 Uhr in der Bibliothek Alte Münze, R. 237 statt.