e-Tipp der Woche: Social Theory

Social Theory ist eine Volltextdatenbank zur soziologischen Theorie von den Anfängen der Soziologie im 19. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert. Die international und interdisziplinär angelegte Textsammlung zu gegenwärtigen und klassischen Theorien der Gesellschaft und des Sozialen umfasst u.a. Schriften von Max Weber, Karl Marx, Jürgen Habermas, Robert Merton, George Herbert Mead, Auguste Comte, Jean Baudrillard, Michel Foucault, Saul Howard Becker, Herbert Spencer, Antonio Gramsci, Alexis de Tocqueville, Harriet Martineau, Talcott Parsons, Émile Durkheim, Georg Simmel, Simone de Beauvoir, Pierre Bourdieu, Theodor W. Adorno, Niklas Luhmann. Die Texte werden vielfach im Original und in englischer Übersetzung wiedergegeben.

Jedes Dokument ist sorgfältig indexiert, so dass eine umfassende Volltextsuche möglich ist.

Der deutschlandweite Zugriff wird durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht und durch die Bayerische Staatsbibliothek München organisiert.

e-Tipp der Woche: Encyclopaedia Judaica

Encyclopaedia Judaica, 2007

Die elektronische Ausgabe der Encyclopaedia Judaica bietet über 21.000 Einträge (Stand: 2007, aktualisierte 2. Edition) zu den Themen jüdisches Leben, Kultur, Geschichte und Religion in englischer Sprache.
Neue Sachgebiete behandeln die Bibel, Frauen, Jüdische Gesetze und Gemeinschaftsleben sowie den Holocaust.
Darüber hinaus enthält sie zahlreiche Abbildungen, Karten, Diagramme, Tabellen und Fotos.

Einladung zur Ausstellungseröffnung am 17.11.: Rettungswiderstand in Dieulefit

Im kleinen, in den französischen Voralpen gelegenen Ort Dieulefit fanden im Zweiten Weltkrieg mehr als 1.500 Flüchtlinge einen sicheren Zufluchtsort: Die rund 3.000 Bewohner versteckten Juden und Angehörige der Résistance, darunter Künstler und Schriftsteller, Kinder und Erwachsene, und retteten sie so vor dem sicheren Tod. Kein Flüchtling wurde verraten, keiner kam ums Leben.

Die Ausstellung, ein Projekt der Erinnerungskultur, spürt dem ‚Wunder von Dieulefit’ nach. Minutiös dokumentiert sie die vielfältigen Aktivitäten der Bewohner, die das Überleben der Flüchtlinge ermöglichten, und richtet die Aufmerksamkeit auf Gruppen, deren Beitrag zum Widerstand bisher kaum gewürdigt worden ist. Angesichts heutiger Flüchtlingsströme ist die Erinnerung an Dieulefit zugleich von höchster Aktualität.

Veranstaltet wird diese Ausstellung von der Universitätsbibliothek Osnabrück in Kooperation mit dem Institut für Romanistik / Latinistik. 

Zur Eröffnung am 17. November um 18 Uhr c. t. führen die Kuratorin Anna Tüne, Berlin, und Thomas Keller, Professor für Germanistik an der Universität Aix-Marseille, in die Ausstellung ein und würdigen Dieulefit als Ort deutsch-französischen Kulturtransfers.

 

Informationsveranstaltungen zum Thema Open Access im WS 2015/16

 

Dienstag, 03.11.2015, 12 – 14 Uhr c.t., Universitätsbibliothek Alte Münze, R. 237:

Elektronisch publizieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler: Open Access

Die Veranstaltung gibt zunächst eine Einführung in die Spielarten und die Perspektiven des elektronischen Publizierens und erläutert die Zielvorstellungen der Forschungsförderungsinstitutionen sowie das novellierte Zweitveröffentlichungsrecht. Nachfolgend geht es dann konkret um die Situation und die Möglichkeiten des elektronischen Publizierens in den Geistes- und Sozialwissenschaften und die Frage, wie die Universität Osnabrück Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Wege des OA-Publizierens unterstützt. Im letzten Teil wird – ganz praxisnah – die Möglichkeit der Veröffentlichung auf dem Dokumentenserver repOSitorium erläutert und praktisch durchgespielt.

 

Dienstag, 08.12.2015, 12 – 14 Uhr c.t., Universitätsbibliothek Alte Münze, R. 237:

Modern, schnell, kostenlos: Dissertationen open access veröffentlichen

Eine E-Dissertation ist eine schnelle, einfache und kostenlose Möglichkeit, Ihre Veröffentlichungspflicht zu erfüllen. In dieser Präsentation werden alle dafür erforderlichen Arbeitsschritte live durchgespielt. Zudem können Sie alle Fragen rund um die E-Dissertation stellen.

 

Dienstag, 19.01.2015, 12 – 14 Uhr c.t., Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik, Schulungsraum

Elektronisch publizieren für Naturwissenschaftler: Open Access

Die Veranstaltung gibt zunächst eine Einführung in die Spielarten und die Perspektiven des elektronischen Publizierens und erläutert die Zielvorstellungen der Forschungsförderungsinstitutionen sowie das novellierte Zweitveröffentlichungsrecht. Nachfolgend geht es dann konkret um die Situation und die Möglichkeiten des elektronischen Publizierens in den Naturwissenschaften und die Frage, wie die Universität Osnabrück Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Wege des OA-Publizierens unterstützt. Im letzten Teil wird – ganz praxisnah – die Möglichkeit der Veröffentlichung auf dem Dokumentenserver repOSitorium erläutert und praktisch durchgespielt.

 

Anmeldung zu allen Veranstaltungen unter: edocs@ub.uni-osnabrueck.de

 

Sabine Boccalini, Universitätsbibliothek, Open-Access-Beauftragte der Universität, Tel.: 4568, 2718

Dr. Jost Hindersmann, Universitätsbibliothek, Stabsstelle für Elektronische Informationsdienste, Tel.: 4335

Open Access publizieren an der Universität Osnabrück

Die Universität Osnabrück unterstützt das Open-Access-Publizieren. Im IT-Konzept der Universität (2010) findet sich folgende Stellungnahme:

“Die Universität Osnabrück bekennt sich zur Förderung des elektronischen Publizierens nach dem Prinzip des Open Access und unterstützt daher die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen. Ferner fordert die Universität ihre Wissenschaftler auf, Publikationen als Postprint-Versionen auf dem wissenschaftlichen Publikationsserver (Institutional Repository) der Universität abzulegen, soweit die rechtlichen Bestimmungen dies zulassen. Darüber hinaus ermutigt die Universität ihre Wissenschaftler, sich aktiv am elektronischen Publizieren nach dem Prinzip des Open Access zu beteiligen und ihre Forschungsergebnisse in begutachteten Online-Journalen zu veröffentlichen… Ziel des Open Access-Engagements ist, einen hohen Anteil aller wissenschaftlichen Publikationen der Universität Osnabrück auf Dauer im OA-Repositorium zu veröffentlichen, um Wissenschaft im Allgemeinen sowie Forschung und Lehre an der Universität Osnabrück im Speziellen zu fördern und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.” (IT-Konzept der Universität, Osnabrück, 2011, S. 69)

Universität Osnabrück

Damit diese Ziele praktisch umgesetzt werden können, betreibt die Universitätsbibliothek zwei Open-Access-Publikationsserver: den Dokumentenserver repOSitorium und eine Publikationsplattform Open Journal Systems (OJS) für die Herausgabe von Open-Access-Zeitschriften.

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Das Recht auf eine Zweitveröffentlichung


Der Bundestag hat eine Änderung des Urheberrechtsgesetzes verabschiedet, die am 01.01.2014 in Kraft getreten ist. Seitdem gilt in Deutschland das sogenannte „Zweitveröffentlichungsrecht“ (§38 (4) Urheberrechtsgesetz (UrhG)), das wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren erlaubt, unter bestimmten Bedingungen die akzeptierten Manuskriptversionen ihrer wissenschaftlichen Artikel ein Jahr nach der Erstveröffentlichung open access zu veröffentlichen und damit über das Internet frei zugänglich zu machen. Der Gesetzgeber hat damit die Rechte wissenschaftlicher Autorinnen und Autoren gegenüber den Verlagen deutlich gestärkt. Die Regelung gilt für Artikel, die seit dem Inkrafttreten des novellierten Gesetzes erschienen sind, unabhängig davon, welche Rechte mit dem Publikationsvertrag an den Verlag übertragen wurden. Das Recht ist damit anwendbar, ohne dass Einsicht in den Vertrag oder sonstige Vereinbarungen genommen werden muss.

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Für was oder wen gilt das neue Recht?
  • Für wissenschaftliche Artikel von Autorinnen und Autoren an Hochschulen, deren Arbeiten mindestens zur Hälfte mit öffentlicher Projektförderung (z. B. DFG-, BMBF-, EU-Projekte, staatlich finanzierte Stipendien) finanziert wurden.
  • Für wissenschaftliche Artikel, die von Mitarbeitern öffentlich finanzierter, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen (z. B. WGL, HGF, MPG) erstellt wurden.

Wissenschaftliche Artikel, die mit Grundmitteln einer Hochschule finanziert wurden, hat der Gesetzgeber bisher ausgeschlossen. An Hochschulen tätige Autorinnen und Autoren müssen deshalb prüfen, ob das Forschungsprojekt, über dessen Ergebnisse sie veröffentlichen, mindestens zu 50% mit öffentlichen Projektmitteln gefördert wurde.

Die Bedingungen für das Zweitveröffentlichungsrecht
  • Die Publikation muss ein in Deutschland erschienener wissenschaftlicher Artikel in einer Online-Zeitschrift sein.
  • Das Zweitveröffentlichungsrecht darf erst ein Jahr nach der Erstveröffentlichung ausgeübt werden. Die Quelle der Erstveröffentlichung muss angegeben werden.
  •  Die Zweitveröffentlichung ist in der „akzeptierten Manuskriptversion“ (Postprint) erlaubt. Dabei muss auf das Verlagslayout und das Verlagslogo verzichtet werden, weil an diesen ein eigenes Urheberrecht besteht. Das Postprint ist ansonsten jedoch inhaltsgleich mit der publizierten Verlagsversion.

Was ist Open Access?

Open Access (OA) ist ein alternativer Publikationsweg zu herkömmlichen Vertriebswegen von Verlagen und dem Ziel verpflichtet, wissenschaftliche Publikationen weltweit und in der Nutzung kostenlos öffentlich im Internet zugänglich zu machen.

Die Universität Osnabrück bekennt sich bereits in ihrem 2010 verabschiedeten IT-Konzept zum Prinzip des Open Access im Sinne der Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities von 2003. Zu den Unterzeichnern der „Berliner Erklärung“ gehörten seinerzeit außer Hochschulrektorenkonferenz und Wissenschaftsrat u. a. die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie die Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft u. a. m. Seither haben sich zahlreiche nationale und internationale Institutionen dieser Initiative angeschlossen und Open Access explizit in ihre Zielvereinbarungen und Leitbilder aufgenommen.

Die Vorteile von OA liegen auf der Hand:

Der weltweite öffentliche Zugang zu wissenschaftlichen Informationen erhöht Sichtbarkeit und Transparenz von Forschung. Schon heute werden Publikationen, die OA verfügbar sind, nachweislich häufiger zitiert und damit besser wahrgenommen. Dokumente können nicht nur schneller, sondern auch angereichert durch multimediale Elemente oder OA publizierte primäre Forschungsdaten veröffentlicht werden. Die Nachnutzbarkeit von wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten steigert die Effizienz wissenschaftlicher Arbeit.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Wege des OA-Publizierens:

Der goldene Weg ist das Erstpublizieren in originären und qualitätsgeprüften OA-Zeitschriften (oder auch OA–Monografien). Die eingereichten Manuskripte durchlaufen dabei in aller Regel den gleichen Qualitätssicherungsprozess (Peer Review) wie Publikationen in traditionellen Zeitschriften. Auch die Veröffentlichung in OA-Zeitschriften verursacht Kosten, die in der Regel als Article Processing Charges (APC) auf die Autoren umgelegt werden oder aber in Form von institutionellen Mitgliedschaften kompensiert werden. Hier sind neue Geschäftsmodelle gefordert und auch bereits entstanden. Die Zahl der OA-Zeitschriften steigt stetig: Verzeichnete das Directory of Open Access Journals (DOAJ) 2009 noch 4.000 qualitätsgeprüfte OA-Zeitschriftentitel, so sind es heute bereits über 10.600 Journals.

Als grüner Weg wird die OA-Zweitveröffentlichung einer geplanten oder schon vorhandenen Publikation auf einem fachlichen oder institutionellen Repositorium bezeichnet. Veröffentlichungen auf Repositorien sind in aller Regel kostenfrei. Dabei muss gegebenenfalls eine gesetzliche oder verlagsvertragliche Embargofrist eingehalten werden. Welche Spielräume der Autor/die Autorin in Bezug auf Embargofrist und Publikationsversion hat, fixiert der jeweilige Verlagsvertrag. Autor/innen sollten sehr genau darauf achten, nicht ausschließliche Nutzungsrechte an den Verlag zu übertragen, sondern sich die Möglichkeit einer OA-Zweitveröffentlichung erhalten und diese nutzen. Einen Überblick darüber, was Verlage auf dem “grünen Weg” gestatten, gibt die SHERPA/RoMEO-Liste.

Das Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR) bietet eine Auflistung aller weltweit existierenden Repositorien. Es sind dort über 2.700 Dokumentenserver registriert.

Rechtliche Aspekte des OA:

Die Urheberrechte von OA-Publikationen verbleiben bei den Autoren und Autorinnen, die einem Verlag bzw. einem Repositoriumbetreiber lediglich ein nicht-ausschließliches oder einfaches Nutzungsrecht einräumen. Was nach der Veröffentlichung durch Nutzer mit dem Dokument geschehen darf (z.B. Bearbeitung, kommerzielle Nutzung etc.), kann z.B. in Creative Commons Lizenzen geregelt werden.

International Open Access Week vom 19. bis 25. Oktober

Die diesjährige International Open Access Week vom 19. bis 25. Oktober 2015 steht unter dem Motto „Open for Collaboration“.

Open Access (OA) bedeutet den unbeschränkten und kostenfreien Zugang zu wissenschaftlicher Information und steht damit für ein alternatives Modell des wissenschaftlichen Publizierens.

Die jährlich stattfindende Aktionswoche ist dem Ziel verpflichtet, das Thema Open Access weltweit aufzugreifen, um für freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu werben und vor Ort zu informieren. Wissenschaftsorganisationen, -institutionen und -verbände, Forschungsinstitute, Hochschulen und wissenschaftliche Bibliotheken machen weltweit simultan mit ihren lokalen Veranstaltungen auf die Vorteile des elektronischen Publizierens nach dem Prinzip des Open Access aufmerksam und informieren über ihre Angebote und Services in diesem Bereich. Auch die Universitätsbibliothek Osnabrück beteiligt sich an der International Open Access Week:

An einem Informationsstand steht Ihnen Personal der Universitätsbibliothek zu allen Fragen rund um elektronisches Publizieren und Open Access Rede und Antwort:

  • Mittwoch, 21.10., 12.00 – 14.00 Uhr, Bibliothek Alte Münze
  • Donnerstag, 22.10., 12.00 – 14.00 Uhr, Bereichsbibliothek Naturwissenschaften/Mathematik.

 

Blog-Beiträge auf der Homepage der Universitätsbibliothek nehmen verschiedene Aspekte des Open-Access-Publizierens unter die Lupe.

Einer geht noch: Fünfmalige Verlängerung der Leihfrist ab sofort möglich

Fünf- statt wie bisher viermal können ab sofort die Leihfristen unserer regulär für 28 Tage ausleihbaren Bestände von Ihnen selbst über Ihr Ausleihkonto verlängert werden. Die meisten unserer Bücher sind damit, wenn keine Vormerkungen eingetragen sind, bis zu nahezu einem halben Jahr für Sie ausleihbar, bis Sie sich, falls Sie einen Band noch länger benötigen, für eine erneute Verbuchung mit dem betreffenden Buch an eine unserer Ausleihtheken wenden müssen.

Eine Leihfristverlängerung greift immer ab dem Moment, in dem sie durchgeführt wird. Sinnvollerweise verlängern Sie Ihre Leihfristen also erst kurz vor dem aktuellen Rückgabedatum, um eine Überschneidung der Ausleihzeiträume zu vermeiden. Das jeweils aktuelle Leihfristende wird in Ihrem Ausleihkonto sowohl vor als auch nach der Verlängerung angezeigt, ebenso, wie viele Verlängerungen für den jeweiligen Band schon durchgeführt wurden. Eine Hilfe, die Leihfristen einfach und ohne Aufwand im Auge zu behalten, ist unser E-Mail-Benachrichtigungs-Service, über den Sie an bevorstehendes Leihfristende erinnert werden.