Die Universitätsbibliothek bleibt von Karfreitag (3. April) bis Ostermontag (6. April) an allen Standorten geschlossen. Auch der Buchrückgabeautomat in der Bibliothek am Westerberg ist während dieser Zeit nicht zugänglich. Ab Dienstag, dem 7. April, sind wir wieder zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da. Unsere elektronischen Services und Fachressourcen stehen Ihnen wie gewohnt rund um die Uhr zur Verfügung. Wir wünschen schon jetzt schöne Ostertage.
e-Tipp der Woche: neu in JOST: in natürlicher Sprache suchen
Seit einigen Wochen lässt sich in unserem Discovery-System JOST („just one step“) optional in natürlicher Sprache recherchieren.
Ganz diskret wurde unter dem Suchslot in der voreingestellten Einfachen Suche ein ‚Schieberegler‘ platziert, der die Suche entsprechend konfiguriert:

Wenn die Funktionalität per Mausklick aktiviert ist, kann ich die Bibliothekssuchmaschine mit ganzen Sätzen befragen. Oder mein eigenes Thema in den Suchschlitz kopieren. Zum Beispiel so:

Über der Trefferliste, die umfangreich ausfällt und strukturiert ist wie sonst auch, werden per Recommender vergleichbare Suchanfragen in englischer Sprache vorgeschlagen.
Wichtig vor allem: Was die Recherche in natürlicher Sprache hier transparenter macht, als es andere KI-Tools respektive eingebettete KI-Funktionen oft sind: Der Link „Verfeinerte Abfrage anzeigen“ zeigt für jede Recherche in natürlicher Sprache ganz klassisch die Suchsyntax ‚hinter den Kulissen‘: die extrahierten Suchwörter und ihre Verknüpfungen. Für das Beispiel oben etwa:
((natürliche Sprache OR natürlichsprachig OR Natursprache OR NLP) AND (suchen OR Suche OR Abfrage OR Anfrage)) OR ((natural language OR natural language processing OR NLP) AND (search OR searching OR query OR queries))
Reminder: JOST-Basics
Das Discovery-System „JOST – just one step“ enthält nicht nur bibliographische Nachweise aus dem Online-Katalog (OPAC) der Universitätsbibliothek Osnabrück, sondern auch die Daten der meisten für die Universität lizenzierten und vieler frei verfügbarer Datenbanken. Mit JOST lässt sich also simultan in heterogenen Quellen recherchieren – „just one step“ zu Literaturhinweisen aus Katalogen, Datenbanken und Portalen.
Und anders als der klassische Online-Katalog weist JOST, die ‚Bibliothekssuchmaschine‘, nicht nur selbstständig erschienene Literatur nach, sondern auch Artikel, Aufsätze, Papers, Preprints, Rezensionen … und andere unselbstständig erschienene Dokumente, zudem viele verschiedene Medienarten und deren Metadaten.
Für die Suchanfragen greift JOST auf einen Index von mehreren Milliarden Datensätzen zu, der durch die Integration weiterer Datenbanken eher noch anwächst.
Die Ergebnisse der jeweiligen Recherche werden (meistens) dedupliziert und nach Relevanz gerankt ausgegeben. Der eingebundene Linkresolver gewährt schnellen Zugang zu lizenzierten sowie frei verfügbaren Volltexten, und zwar auf Artikelebene: Der Weg zum Volltext wird durch JOST deutlich einfacher.
JOST ersetzt Kataloge und interdisziplinäre wie fachspezifische Datenbanken nicht, sondern lässt sich alternativ und komplementär nutzen. Dank der ‚tiefen‘ Suche in multiplen Datenquellen werden mehr und andere Dokumente aufgefunden als im OPAC. Und gezielte Recherchen in den Fachdatenbanken der eigenen Disziplin können durch JOST insofern ergänzt werden, als hier auch Datenbanken simultan mitabgefragt werden, die anderen Fächern zuzuordnen sind oder schlichtweg nicht bekannt.
Die Suchmöglichkeiten von JOST, einem dynamischen Rechercheinstrument mit sehr großem Suchraum, lassen sich am besten selbst erproben. Auch seine Grenzen: nicht alle wichtigen Datenbanken sind in JOST indexiert. Und das Verhältnis von großen Treffermengen und Rankingkriterien, die nicht transparent sind und begrenzt beeinflussbar, kann problematisch sein.
Elektroarbeiten abgesagt! Bereichsbibliothek Heger-Tor-Wall öffnet am 11.3. um 8 Uhr
Die Wartungsarbeiten am Stromnetz, die eine spätere Öffnung der Bereichsbibliothek erforder hätten, wurden kurzfristig abgesagt, die Bereichsbibliothek öffnet regulär um 8 Uhr.
Neue Tischaufsätze: Steh auf, wenn Du …
… zu lange gesessen hast und einen Haltungswechsel brauchst. Wer dabei weiterarbeiten will oder muss, kann sich dafür in den Bereichsbibliotheken ab sofort einen Tischaufsatz gegen Pfand ausleihen und seinen Arbeitsplatz im Nullkommanichts zum höhenverstellbaren Stehtisch umwandeln. Arbeiten im Stehen sorgt für eine bessere Durchblutung, entlastet den Rücken, stärkt die Muskulatur, verbessert die Haltung und sorgt insgesamt für eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Produktivität. Und wenn dann irgendwann die Füße oder Knie vom Stehen wehtun: Tischaufsatz zusammenklappen, zurückgeben und im Sitzen weitermachen.
Ausprobieren? Wenden Sie sich an die (Lesesaal-)Infoplätze!
Zuerst veröffentlicht am 1. Dezember
Digital Humanities @UOS 1/26 #2: Leseliste goes Wissensgraph
Aus dem Arbeitskreis Digital Humanities & Friends:
Die Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung (NGHM) hat einen digitalen Wissensgraphen entwickelt, der 65 ausgewählte historische Werke nicht nur linear, sondern beispielsweise entlang von Themen, Sprachen und Schwierigkeitsgraden erkundbar macht. Die Werke reichen thematisch von Holocaust-Forschung über postkoloniale Theorie bis hin zu Migrationsgeschichte und Geschichtstheorie.
Ziel ist es nicht, einen Kanon festzuschreiben, sondern zentrale Debatten sichtbar zu machen, indem Beziehungen zwischen Autor*innen, Werken und Themenfeldern dargestellt werden. Neue Titel, ergänzende Standortnachweise, Kurzbesprechungen und biografische Informationen sollen nach und nach hinzukommen. Vorschläge und kritische Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht.
Der Wissensgraph will dazu einladen, selbstständig zu lesen, Fragen zu stellen und eigene Positionen zu entwickeln.
Er verbindet die Infrastruktur der Universitätsbibliothek mit digitalen Visualisierungen – und überlässt die eigentliche intellektuelle Arbeit bewusst den Lesenden.
Entdecken Sie den Wissensgraphen unter reader.nghm-uos.de und nutzen Sie ihn als Ausgangspunkt für Ihr eigenes historisches Lernen.
Alle Werke sind über die Universitätsbibliothek Osnabrück analog oder digital zugänglich.
Falls Sie dennoch einen Titel vermissen sollten, schicken Sie gerne einen Anschaffungsvorschlag.
Eine ausführliche Beschreibung des Wissensgraphen findet sich im NGHM-Blog auf hypotheses.org.
Beitrag von Kerstin Strotmann-Frehe, DH @UB
Keine Online-Fernleihe vom 6. bis 8. Februar
Wegen umfangreicher Systemarbeiten bei unserem Bibliotheksverbund GBV steht die Online-Fernleihe incl. verbundübegreifender Fernleihe von Freitag, dem 6.2., bis Sonntag, dem 8.2., nicht zur Verfügung. In der Zeit können keine Fernleihbestellungen aufgegeben werden, Fernleihkonten sind nicht aufrufbar und damit auch keine Guthabenabfragen oder Prüfungen von Bestellungen. Über den Abschluss der Arbeiten und die Freischaltung der Fernleihfunktionen informiert am 8.2. die Startseite des Gemeinsamen Verbundkatalogs GVK.
Universitätsbibliothek: Eventuell Einschränkungen wegen Glatteises
Angesichts des Glatteises, das stellenweise noch Vehrkehrsprobleme bereitet, sind am heutigen Mittwoch je nach der Situation vor Ort verspätete Öffnungszeiten und Serviceeinschränkungen möglich.
Wir informieren Sie an dieser Stelle über die Lage an den einzelnen Standorten.
Aktuell: Die Bereichsbibliothek Heger-Tor-Wall hat regulär um 8 Uhr geöffnet, auch die Bibliothek des ELSI ist jetzt offen. Die Bibliothek Alte Münze und die Bereichsbibliothek Westerberg öffnen um 9 Uhr.
Digital Humanities @UOS 1/26 #1: Geschichte in WebApps
Aus dem Arbeitskreis Digital Humanities & Friends:
Beim „NGHM WebApp-Slam“ präsentierten am 21. Januar elf Studierende der Geschichtswissenschaft ihre im Wintersemester entwickelten Webanwendungen zu historischen Themen.
Ziel der Übung „Digital History Workshop“ an der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung war es, digitale Methoden nicht als Add-on, sondern als selbstverständlichen Teil historischer Arbeit in die Praxis umzusetzen.
Der Ansatz war experimentell: Statt auf klassische Programmierkurse setzte das Team um Prof. Dr. Christoph Rass auf „Vibe Coding“. Mit Hilfe generativer KI-Modelle wie Google Gemini, ChatGPT und AbacusAI erzeugten die Studierenden auf Basis natürlicher Sprache lauffähigen Code. Über GitHub und Netlify wurden die Projekte schließlich im Netz veröffentlicht.
Herausgekommen ist ein überraschend breites Spektrum an Anwendungen, das Geschichte von der Antike bis heute erfahrbar macht. Studierende wurden durch die Übung nicht nur zu Nutzer*innen digitaler Werkzeuge, sondern zu Akteur*innen und Entwickler*innen eigener Anwendungen.
Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung findet sich im NGHM-Blog auf hypotheses.org.
Beitrag von Kerstin Strotmann-Frehe, DH @UB
Offenes Angebot: Facharbeitensprechstunden
Das Facharbeitsthema im Seminarfach steht, jetzt muss ’nur‘ noch die Arbeit geschrieben werden? Aber wo und wie finde ich Quellen und Literatur? Und wie gehe ich vor, wenn ich so viel gefunden habe, dass ich gar nicht weiss, womit sinnvollerweise anfangen? Bei diesen und ähnlichen Fragen bieten wir auch 2026 unsere Unterstützung an im Rahmen offener Facharbeitensprechstunden, die an den vier Donnerstagen im Februar jeweils von 16 bis 18 Uhr stattfinden. Schülerinnen und Schüler sind mit ihren konkreten Themen und Fragen willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Die Facharbeitensprechstunden finden in der Bibliothek Alte Münze im Schulungsraum E39 im Erdgeschoss statt. Während der Sprechstunden stehen Ihnen Mitarbeiter(innen) aus dem Team der Universitätsbibliothek mit Rat und Tat zur Seite, helfen bei der Literatursuche in Katalogen und Datenbanken, geben Tipps zur Literaturauswahl und unterstützen Sie bei der Beschaffung von Büchern und Aufsätzen. Die Einzeltermine sind: 05.02., 12.02., 19.02. & 26.02.2026.
Tipp: Probieren Sie vorher schon mal den Onlinekurs zur Recherche aus.
Wegen Streiks: Bibliothek Alte Münze schließt heute um 18 Uhr
Infolge des Warnstreiks an der Universität Osnabrück im Rahmen des bundesweiten Branchenstreiktags im Öffentlichen Dienst der Länder muss die Bibliothek Alte Münze heute bereits um 18 Uhr schließen. Die Bereichsbibliotheken Heger-Tor-Wall und Westerberg bleiben aber regulär geöffnet.
Wir erbitten Ihr Verständnis.