Digital Humanities @UOS 1/26 #1: Geschichte in WebApps

Aus dem Arbeitskreis Digital Humanities & Friends:
Beim „NGHM WebApp-Slam“ präsentierten am 21. Januar elf Studierende der Geschichtswissenschaft ihre im Wintersemester entwickelten Webanwendungen zu historischen Themen.
Ziel der Übung „Digital History Workshop“ an der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung war es, digitale Methoden nicht als Add-on, sondern als selbstverständlichen Teil historischer Arbeit in die Praxis umzusetzen.

Der Ansatz war experimentell: Statt auf klassische Programmierkurse setzte das Team um Prof. Dr. Christoph Rass auf „Vibe Coding“. Mit Hilfe generativer KI-Modelle wie Google Gemini, ChatGPT und AbacusAI erzeugten die Studierenden auf Basis natürlicher Sprache lauffähigen Code. Über GitHub und Netlify wurden die Projekte schließlich im Netz veröffentlicht.

Herausgekommen ist ein überraschend breites Spektrum an Anwendungen, das Geschichte von der Antike bis heute erfahrbar macht. Studierende wurden durch die Übung nicht nur zu Nutzer*innen digitaler Werkzeuge, sondern zu Akteur*innen und Entwickler*innen eigener Anwendungen.

Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung findet sich im NGHM-Blog auf hypotheses.org.

Beitrag von Kerstin Strotmann-Frehe, DH @UB